VfB erreicht Tiefpunkt

Personell gebeutelte Gießener verlieren 62:95

(lad) Die Leidenszeit der VfB Gießen Pointers in der Basketball-Regionalliga hat ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. Nachdem sich die Personalmisere der Mannschaft des Trainerduos Oleg Rachmakow und Jan Villwock noch einmal erheblich verschärft hatte, waren die Mittelhessen beim 62:95 (33:46) bei den wiha Panthers Schwenningen völlig chancenlos. Damit wartet Gießen als einziges Team der Liga weiter auf den ersten Saisonsieg.

4. Spieltag - Spielbericht

Aber Vorwürfe konnte man den Spielern, die ihren Weg nach Schwenningen gemacht hatten, trotz des Ergebnisses keinesfalls machen. Denn die Ausfallliste des VfB war letztlich doppelt so lang wie die Liste der Spieler, die einsatzbereit waren. So fehlte den Pointers die gesamte Starting Five plus weitere Spieler, da sich Felix Rotaru, Henry Volkert, Lucas Rumpf (alle krank), Oliver Biallas, Henrik Schleth (beide verletzt), Sebastian Rotaru (Urlaub), Alex Göttker (privat verhindert) und Zeljko Pavlovic (beruflich verhindert) für die Partie abgemeldet hatten. Aus dem Kader der ersten Mannschaft blieben mit Sven Schäfer, Paul Schneider, David Henke, Tim Kraushaar und Tobias Gansel fünf Spieler übrig, die im Schnitt nicht einmal 20 Jahre alt sind. Um überhaupt eine Mannschaft stellen zu können, reagierten die Verantwortlichen und sicherten sich kurzfristig die Dienste von Mario Kragulj, der bislang für den Oberligisten MTV 1846 Gießen spielte; zudem kam Miles Kanngießer aus der zweitenVfB-Mannschaft zu seinem Regionalligadebüt.

So stellte sich Gießen seinem professionell aufgestellten Gastgeber, der den Aufstieg anstrebt, mit einer Zone entgegen, um nicht völlig an die Wand gespielt zu werden. Dies gelang auch 25 Minuten lang passabel. Die Panthers übernahmen früh die Führung, aber wirklich absetzen konnten sie sich zunächst nicht, sodass das erste Viertel mit 18:14 für Schwenningen endete. Nach dem 20:16 gelang den Hausherren ein 9:0-Lauf auf 29:16 (13.), nach dem sich Gießen noch einmal auf 24:31 herankämpfte. Aber die Schwenninger übernahmen nun von innen und von außen die Kontrolle, und nach einem 13:0-Lauf stand es 44:24. Gießen verkürzte auf den 33:46-Halbzeitstand, und bis zum 41:54 nach 25 Minuten blieb dieser Rückstand konstant. Aber zum Viertelende zogen die Gastgeber auf 72:45 davon. Auch das jeweils fünfte Foul gegen Henke und Gansel sorgte dafür, dass der Score nun in die Höhe geschraubt wurde, auch wenn immerhin der »Hunderter« vermieden werden konnte.

»Das war personell ganz schwierig, aber dafür haben sie sich wacker geschlagen«, lobte Villwock die Einstellung seiner Mannschaft: »Für uns ging es darum, Schadensbegrenzung zu betreiben und kein Debakel zu erleben. Ansonsten kannst du unter so Umständen kein anderes Ziel ausrufen«, meint der Coach, der hofft, dass sich die personelle Lage in dieserWoche entspannt.

VfB Gießen Pointers: Schäfer (20), Kragulj (15), Schneider (10), Henke (8), Kanngießer (3), Kraushaar, Gansel (6).

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