Pointers mit schwacher Endphase

Die Basketballer der Gießen Pointers haben in der ersten Regionalliga Südwest die dritte Niederlage in Folge kassiert und müssen sich in der Tabelle als Aufsteiger doch eher nach unten orientieren. Die Mannschaft von Trainer Daniel Dörr verlor in eigener Halle gegen den 1. FC Kaiserslautern mit 72:84 (45:42) und versäumte einen wichtigen Heimerfolg durch eine fehlerhafte Endphase.

Für die ersten fünf Pointers-Punkte war Lucas Mayer verantwortlich, der so bereits früh den Grundstein für eine sehr starke Leistung legte. Nach Zählern von Chris Miller stand es 7:4 für Gießen, doch die Gäste waren auch gut in der Partie und drehten den Spielstand, angeführt vom starken Gergely Hosszu, zum 14:7. Gießen konnte diesen Rückstand jedoch wieder wettmachen und übernahm nach einem Dreier von Chris Kenntemich, einem Zweier von Tobias Gansel und einem Fastbreak von Miller die 24:21-Führung zum Viertelende. Diesen Vorsprung konnten die Hausherren im zweiten Viertel ausbauen, denn Mayer sorgte mit seinen Zählern neun bis elf durch ein Bonusfreiwurf nach Foul für die 27:21-Führung der Pointers.

Einige Punkte von Kenntemich waren der Grund dafür, dass die Führung noch höher wurde und nach Zählern von Miller bereits im zweistelligen Bereich angekommen war (36:25). Eine Auszeit des Lauterer-Trainers brachte dessen Auswahl jedoch wieder in die Spur, die nun beharrlich am Gießener Vorsprung knabberten. Zwar sorgte Tim Kraushaar mit einem Dreier für den 45:36-Zwischenstand, doch ein Run der Pfälzer sorgte für den knappen 45:42-Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel sorgte Kenntemich mit seinem vierten Dreier und ein weiterer Zweier von Miller für die 50:45-Führung der Lahnstädter, ehe sich ein ausgeglichenes Spiel entwickelte. Die Führung wechselte hin und her, beispielsweise traf Mayer zum 54:51, doch der FCK konterte zu einer 63:59-Führung nach 30 Minuten.

Im Schlussviertel holte Kenntemich noch einmal die 64:63-Führung, und auch beim 70:72 durch weitere Zähler von Mayer waren die Dörr-Jungs noch in Schlagdistanz.

In der Folge lief bei den Gießen Pointers jedoch nichts mehr zusammen. Die Gießener erlaubten sich plötzlich Ballverluste, und die Gäste aus Kaiserslautern konnte in den letzten Minuten uneinholbar zum 84:72 davonziehen. »In der ersten Halbzeit haben wir wirklich gut gespielt, und auch in der zweiten Halbzeit war es ordentlich. Leider haben wir uns dann wieder zu viele Ballverluste geleistet. Das ist unser großes Problem und wurde uns in der Endphase zum Verhängnis«, analysierte Dörr.

Gießen: Kosel, Mayer (19, 10 Rebounds, 6 Assists), Kraushaar (6), Miller (17), Kenntemich (17), Gansel (2), Rotaru (3), Henke, Turudic (8, 10 Rebounds), Klisura

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