Allen überall

Pointers feiern gegen Heidelberg ersten Heimsieg der Saison

(lad) Der Knoten scheint geplatzt zu sein. Die mit sechs Niederlagen in die Saison gestarteten VfB Gießen Pointers feierten eine Woche nach ihrem ersten Auswärtssieg nun auch den ersten Heimsieg in der Basketball-Regionalliga. Erneut diente eine Heidelberger Mannschaft als Punktebringer, diesmal war es nach der SG Heidelberg/ Kirchheim der Traditionsclub USC Heidelberg, den die Pointers am Samstagabend in der Sporthalle der Theodor-Litt-Schule mit 79:75 (34:39) schlagen konnten.

8. Spieltag - Spielbericht

»Endlich! Darauf haben wir lange gewartet «, hörte man noch über die Stadtgrenzen hinaus den Stein, der VfB-Trainer Dejan Kostic nach dem Erfolg vom Herzen fiel. »Die Tendenz hatte sich angedeutet. Wir haben viel investiert, das muss irgendwann belohnt werden«, freute sich der Coach über den zweiten Sieg nacheinander.

Es entwickelte sich eine taktisch interessante Partie, denn während Gießen sein Inside- geprägtes Spiel durchzog, agierte der Gast ohne echten Center und spielte überwiegend mit kleinen Leuten, die den Abschluss von außen suchten. Die großen Pointers- Spieler wurden vom schnell spielenden Gast immer wieder isoliert, zeigten aber dennoch eine starke Partie. So erarbeitete sich Heidelberg zunächst ein 16:10 nach fünf Minuten, ehe VfB-Kapitän Felix Rotaru mit neun Punkten im Alleingang dafür sorgte, dass Gießen beim 19:20 zur Viertelpause den Anschluss hatte. Am Ende sollten es 23 Punkte und 15 Rebounds für den Kapitän sein, der gemeinsam mit Oliver Biallas mit 28 gesammelten Abprallern mehr Rebounds fing als der komplette USC. Letztlich dominierte Gießen in dieser Statistik mit 42:24.

Erfolgreich war auch die Bewachung des Heidelberger Topscorers Eric Curth, der normalerweise durchschnittlich 22,2 Punkte erzielt, nun aber von Gießen auf magere fünf Zähler gedrückt wurde. Dennoch gelang es dem Gast, in der 21. Minute eine 41:34-Führung vorzulegen, die der VfB nun mit einer Ganzfeld-Presse konterte. Diese schmeckte dem Gast überhaupt nicht, und innerhalb von dreieinhalb Minuten hatte der VfB einen 13:2-Lauf auf 47:43 hingelegt.Vor allem Elijah Allen trumpfte nun groß auf und trat als Vollstrecker in Erscheinung. »Er war die Initialzündung «, so Kostic. Zum Viertelende folgte noch einmal ein Lauf Gießens von 49:48 auf 57:49. Der USC blieb aber dran und fand zwei Minuten vor dem Ende beim 70:72 den Anschluss. Immer wieder betrug der Rückstand der Gäste nun nur zwei Punkte bei eigenem Ballbesitz, zudem verwarf Heidelberg auch zwei wichtige Freiwürfe. So geschehen beim 77:75 aus Gießener Sicht – der Abpraller des Fehlwurfs landete bei Allen, der wurde fünf Sekunden vor Schluss unsportlich gefoult und verwandelte beide Freiwürfe sicher zum Sieg.

VfB Gießen Pointers: Strack, Modugno (6/ 2), Göttker (2), Pavlovic (12/1), Pfannmüller (2), Biallas (11; 13 Rebounds), Henke, Felix Rotaru (23; 15 Rebounds), Allen (23/3).

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