Knackpunkt in der 17. Minute

Rotaru-Disqualifikation leitet Niederlage der Giessen Pointers ein

(lad) Die VfB Giessen Pointers haben in der Basketball-Regionalliga eine gute Leistung gezeigt, warten aber weiterhin auf den ersten Saisonsieg. Das 83:95 (44:55) gegen den ASC Theresianum Mainz bedeutete die sechste Niederlage im sechsten Spiel. Ein Knackpunkt ereignete sich nach 17 Minuten, als gegen VfB-Kapitän Felix Rotaru ein disqualifizierendes Foul verhängt wurde.

6. Spieltag - Spielbericht

Was war geschehen? Nun, zunächst waren die Pointers stark ins Spiel gestartet, kontrollierten den Rebound und erarbeiteten sich viele Chancen. Auch die Turnover fielen wesentlich geringer aus als in den letzten Wochen. So legten die Hausherren nach drei Minuten bereits ein 11:3 vor, das der mit 27 Punkten überragende Elijah Allen per Dreier erzielte. Nach dem 19:13 (7.) kamen die Gäste stärker auf, die den VfB vor allem mit ihrem starken Zug zum Korb immer wieder aushebelten. DasViertel endete mit einem offenen 21:23 aus Gießener Sicht. Auch im zweiten Viertel begegneten sich zwei gute Teams auf Augenhöhe, mit leichten Vorteilen für den VfB, der mit 39:36 (16.) in Führung ging. Doch dann kam Minute 17, die dem Spiel eineWende verleihen sollte. Felix Rotaru wurde heftig gefoult, doch der Schiedsrichterpfiff blieb aus. Darüber beschwerte sich der Pointers-Anführer und bekam als Konsequenz ein technisches Foul. So weit noch nachvollziehbar. Doch direkt nach dieser Entscheidung sprintete der andere der beiden Schiedsrichter zu Rotaru und sprach wegen dessen Diskussion mit dem ersten Schiedsrichter ein disqualifizierendes Foul aus. Mainz bekam vier Freiwürfe (die auch alle getroffen wurden) und Ballbesitz. Zudem musste Gießen fortan ohne Rotaru auskommen, der bis hierhin bereits zwölf Punkte und fünf Rebounds auf dem Konto gehabt hatte. Den entstandenen Pointers-Schock nutzte der ASC nun zu einem 14:0-Lauf innerhalb von zwei Minuten auf 50:39; mit einer 44:55-Hypothek musste derVfB die zweite Halbzeit beginnen. »Das ›T‹ war noch völlig in Ordnung, aber danach…«, kommentierte Pointers-Trainer Dejan Kostic. »Emotionen dürfen nicht mehr gezeigt werden; wir sollen alle Roboter sein. Das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen – Sport lebt von Emotionen«, so der über die gegen seinen Kapitän verhängte Entscheidung fassungslose Coach.

Doch in der Halbzeitpause sammelte sich Gießen und schaffte es tatsächlich, das dritte Viertel mit 28:17 für sich zu entscheiden und somit mit einem offenen 72:72 ins Schlussviertel zu starten.Vor allem Center Oliver Biallas trumpfte auf und kam auf 19 Punkte und elf Rebounds. Nach 33 Minuten schien beim 74:74 noch alles drin, aber der tiefere Kader der Mainzer machte sich nun bemerkbar, die mit einem 11:0-Lauf in zwei Minuten auf 85:74 die Vorentscheidung fanden. »Das war unsere beste Saisonleistung. Die Mannschaft hat viel Moral gezeigt«, lobte Kostic sein Team, das nach der umstrittenen Szene und dem schlechten Saisonstart noch einmal gut zurückgekommen war. Zwar blieb der Lohn noch aus, aber der erste Saisonsieg scheint dennoch ein Stückchen näher gerückt zu sein.

VfB Giessen Pointers: Zimmer (3/1), Rumpf, Modugno (4), Göttker (2), Pavlovic (9; 10 Assists), Pfannmüller (6), Julian Pantke, Biallas (19; 11 Rebounds), Henke (1), Felix Rotaru (12), Allen (27/1).

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