Der erste Sieg soll her

(lad) Einen ernüchternden Saisonstart haben die VfB Gießen Pointers in der Basketball-Regionalliga hinter sich, der größtenteils personellem Pech zu schulden war. Zahlreiche Ausfälle bescherten dem VfB fünf Niederlagen in den ersten fünf Spielen. Nun will Gießen gegen den ASC Theresianum Mainz (Samstag, 19.30 Uhr in der Theodor-Litt-Halle) die negative Serie durchbrechen und den ersten Saisonsieg feiern.

6. Spieltag - Vorbericht

Für uns ist es wichtig, jetzt am Wochenende alles zu geben und endlich zu siegen“, erklärt Pointers-Trainer Dejan Kostic, wie sehr sein Team ein Erfolgserlebnis benötigt. „Das geht aber nicht mit der Brechstange – dafür brauchen wir enormen Willen und Geduld“, warnt der Trainer davor, sich gegen die Gäste zu sehr in Einzelaktionen zu verzetteln. Immerhin winkt gegen das Team aus der rheinland-pfälzischen Hauptstadt ein annähernd kompletter Kader, durch den der VfB ganz andere mannschaftliche Möglichkeiten haben wird als zuletzt.

Aber von Mainz dürfen die Pointers freilich keine Geschenke erwarten. Im vergangenen Jahr verpasste die Mannschaft aus der Leibniz-Stadt die Meisterschaft nur knapp, als sie punktgleich mit Stuttgart und zwei weiteren Teams den direkten Vergleich gegen sich hatte. In diesem Jahr waren die Vorzeichen jedoch anders, denn mit Ilja Ickert und dem Amerikaner Willie Whitfield verlor der ASC seine beiden Topspieler. Doch bislang steckte Mainz diese Abgänge gut weg, auch wenn die Bilanz mit 2:3-Siegen im negativen Bereich liegt. Nach dem deutlichen Auftaktsieg folgten vier ausgeglichene Spiele, die erst in den Schlussminuten entschieden wurden – dreimal zu ungunsten Theresianums. Mit etwas mehr Glück wären aber auch fünf Siege in den ersten fünf Spielen möglich gewesen. Was bisher die Mainzer Einbrüche in den Schlussphasen verursachte, dürfte der kleine Kader sein. So setzte der ASC in den bisherigen fünf Spielen insgesamt gerade einmal zehn verschiedene Akteure ein; von denen sechs bis sieben Leistungsträger die Hauptrotation bilden. Aus diesen ragte Philipp Schön hervor, der mit 20,6 Punkten pro Spiel, 5,4 Rebounds, 3,6 Assists und 3,4 Steals beeindruckende Bilanzen vorweist, und der im Schnitt rund zehn Mal von jenseits der Dreierlinie schießt. Auch Nico Brauner (18 Punkte) und Christian Zander (15,8) überzeugten bislang. Gegen dieses junge und hungrige Team ist es nötig, dass sich Gießen zusammenreißt und als Kollektiv auftritt, um Chancen auf den ersten Sieg zu erarbeiten.

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