Pointers phasenweise kopflos

Gießen verliert 64:85 gegen Karlsruhe und wartet weiter auf den ersten Sieg

(lad) Die VfB Gießen Pointers müssen in der 1. Basketball-Regionalliga weiter auf den ersten Sieg der Saison warten. Zwar waren erstmals in dieser Saison Zeljko Pavlovic, Alex Göttker und Max Pfannmüller an Bord des VfB-Schiffes, doch logischerweise fehlte direkt nach den jeweiligen Comebacks noch die entsprechende Bindung zum Team. Hinzu kam, dass sich der KIT SC Karlsruhe in Gießen in absoluter Topform präsentierte und als völlig verdienter 85:64 (52:36)-Sieger wieder nach Hause fuhr.

4. Spieltag - Spielbericht

Vor allem zwei Karlsruher hinterließen eine beeindruckende Visitenkarte in der Lahnstadt: Guard Alexander Rüeck, der letztes Jahr noch in der Pro A spielte, und Matthias Hurst. Der 2,06 m große Center kam dank 100 Prozent Trefferquote nicht nur auf 18 Punkte, sondern er trug zudem mit acht Rebounds dazu bei, dass seine Mannschaft das Rennen um die gesammelten Abpraller mit 40:33 für sich entschied. Rüeck hingegen versenkte fünf von acht Dreiern und kam damit auf starke 28 Punkte.

So gelang den Badenern schon der bessere Start mit einem 11:3, was Pointers-Trainer Dejan Kostic schon nach drei Minuten zur ersten Auszeit zwang. Nach dieser kam der VfB tatsächlich gut ins Spiel und verkürzte auf 13:14 (7.), aber nun offenbarten sich Schwächen in der Verteidigung. »Bei der Transition Defense sind wir wie die Fliegen gelaufen – ohne Kopf«, analysierte Kostic. Den Gästen gelang es somit, noch auf 30 Punkte im ersten Viertel zu kommen, während Gießen bei 20 stagnierte. Nach einer Viertelstunde Spielzeit schien das Team vom Karlsruher Institut für Technik (daher: KIT) beim 43:25 bereits einteilt zu sein, aber die Pointers kamen noch einmal zurück. Angeführt von dem überzeugenden Vinzent Zimmer legte der VfB einen 9:0-Lauf hin, den Oliver Biallas mit einem Drei-Punkte-Spiel zum 34:43 (18.) abschloss. Aber als zunächst Biallas sein bereits viertes Foul kassierte und direkt einhergehend ein »T« gegen Pavlovic verhängt wurde, brachen die Dämme, und Karlsruhe konnte noch auf den 52:36-Halbzeitstand davonziehen. »Dass wir in der ersten Halbzeit so viele Gegenpunkte kassiert haben, war ausschlaggebend«, so Kostic.

Zwar folgte nun noch einmal ein gutes Viertel der Hausherren, die dieses mit 22:17 gewinnen und entsprechend mit einem nicht gänzlich aussichtslosen 58:69 in das Schlussviertel gehen konnten. Aber in den letzten zehn Minuten sprach der Gast noch einmal ein Machtwort, gewährte den Pointers nur sechs Punkte und kam somit zu einem Erfolg mit mehr als 20 Punkten Differenz. »Karlsruhe war einfach besser als wir. Sie waren williger und physischer, und wir waren taktisch nicht in der Lage dagegenzuhalten. Wir müssen Geduld beweisen«, so Kostic, der darauf hofft, dass seine Rückkehrer rasch zu ihrer alten Form finden.

VfB Gießen Pointers: Rumpf (2), Zimmer (4), Strack, Modugno (9/1), Göttker, Pavlovic (15/4), Pfannmüller, Scheld, Biallas (9), Henke, Felix Rotaru (15), Allen (10).

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