Pointers müssen nachlegen

(sks). Nach dem jüngsten Sieg in der Basketball-Regionalliga heißt es wachsam bleiben für die Gießen Pointers. Beim Letzten in Kronberg zählt am Sonntagabend (17 Uhr) erneut nur der Sieg.

Das liegt weniger an den Lahnstädtern, als viel eher am MTV Kronberg selbst. Dieser gestaltete den Kampf um den Klassenerhalt durch den deutlichen Sieg über Crailsheim am letzten Wochenende wieder spannend. Schon das vorherige Match gegen Ulm wurde mit nur einem Punkt verloren. So geht Gießen als Tabellenneunter beim 14. ins Rennen. Beide Teams trennen aber nur müde vier Punkte. Am siebtletzten Spieltag der Regionalliga wäre eine Schlappe für die Lahnstädter brandgefährlich.

Da hilft auch das siegereiche 85:75 Anfang November nichts, obgleich die Pointers je nach Spielverlauf einen Blick auf den direkten Vergleich werfen müssen. Im "Tollhaus Regionalliga Südwest" scheint derzeit schlicht alles möglich. Selbst zwischen dem Rangvierten aus Idstein und Schlusslicht Kronberg liegen nur sechs Zähler. Karlsruhe und Koblenz dominieren die Liga fast nach Belieben, dahinter ist es ein Hauen und Stechen auf Augenhöhe. Gegen beide Regio-Spitzenclubs muss das Team von Daniel Dörr noch ran.

Dem Mann an der Gießener Seitenauslinie ist die angespannte Situation bewusst: "Das wird auf jeden Fall eine heiße Kiste und wegweisendes Spiel gegen einen direkten Tabellenkonkurrenten." Schon das Hinspiel verlief trotz des letztlich zweistelligen Sieges phasenweise eng, obwohl Dörr "nie das Gefühl hatte, das wir verlieren werden." Mehr Sorgen bereitet dem Übungsleiter die derzeitige Form der Kronberger. "Inside sind wir ihnen überlegen", führt er aus. "Aber sie spielen ziemlich klein und haben eine dreierlastige Spielanlage mit vielen guten Schützen", sagt Dörr. Vor allem US-Boy Kewan Beebe sei ein Spieler, der an guten Tagen Teams alleine aus der Halle schießt - und an schlechten die Beleuchtungsanlagen kaputt. Beebe nimmt im Schnitt neunmal pro Spiel von der 6,75-Meter-Marke Maß und trifft vierzig Prozent. "Ihn gilt es, zu kontrollieren", ist Dörr sicher, der mit positivem Denken den Druck vom Team zu nehmen versucht. "Alle wissen, worauf es ankommt. Es gilt, konzentriert zu bleiben, und an die eigenen Fähigkeiten zu glauben", führt der Basketballlehrer aus.

Mit einem Sieg könnten seine Pointers einen ganz großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gehen. Andernfalls aber droht ein Zittern bis zum allerletzten Spieltag.

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