Reaktion nach Horrorstart

(sks). Einen gleich in mehrfacher Hinsicht wichtigen Erfolg verbuchten die Gießen Pointers am Samstag gegen den 1. FC Kaiserslautern. Psychisch und tabellarisch ist das 80:70 mehr wert als zwei Punkte. Der Sieg der Lahnstädter erfolgte gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Im Keller der 1. Basketball-Regionalliga geht es weiterhin eng zu. Grund dafür ist, dass die Tabellenletzten Tübingen und Kronberg ebenfalls Punktgewinne einfahren konnten. Entsprechend erleichtert war Pointers-Coach Daniel Dörr nach dem Match, in dem sein Team ein Comeback hingelegt hatte.

"Ich kann gar nicht sagen, woran es lag. Defensiv war eigentlich alles okay, aber vorne haben wir zahlreiche leichte Dinger liegen gelassen", erklärte der Coach, wie Kaiserlautern das Auftaktviertel mit 23:7 für sich entscheiden konnte. Allein der am Ende wieder bärenstarke Tyrell Sturdivant verlegte ein ums andere Mal am Brett. Gut herausgespielte Züge zum Korb mündeten in freien Abschlussmöglichkeiten, die wie durch Zauberhand nicht durch den Ring wollten. Selbst an der Freiwurflinie klebte den Gießenern das Pech an den Händen.

Ein desto größeres Kompliment musste Dörr seinen Mannen für den restlichen Verlauf der Partie aussprechen. "Das war schon eine sehr konzentrierte Leistung, die zu diesem Comeback führte. Gerade in der zweiten Halbzeit haben wir einfach guten Basketball gespielt", führte der Übungsleiter die wichtige mentale Komponente aus, die der Sieg mit sich brachte. In den Vorwochen waren es häufig Blackouts nach dem Seitenwechsel, die eine zuvor erspielte Führung auffraßen. Sturdivant mutierte am Brett zum Rückhalt seiner Farben, erbeute Rebounds wie am Fließband und scorte nach Horrorstart noch 23 Punkte. Lucas Mayer penetrierte wie der geölte Blitz ein ums andere Mal in die Kaiserslauterner Zone und kam am Ende auf 18 Zähler. Ein Sonderlob verdienten sich aber zwei andere Spieler, die vor allem in der zweiten Hälfte die Entscheidung brachten.

Nach dem 33:37 zur Pause war es einerseits Falko Theilig, der die Fans in der Theodor-Litt-Halle begeisterte. "Er hat defensiv Akzente gesetzt und einfach viele kleine Dinge richtig gemacht", lobt Dörr die Dienste des Guards, der 13 Punkte bei starker 83-prozentiger Quote markierte.

Dennoch entwickelte sich über weite Strecken ein Abtasten auf Augenhöhe. Dann kam Tobias Gansel: Nach einigen Partien ohne Korberfolg stieg der 24-Jährige Powerforward nach rund 30 Minuten jenseits der Dreierlinie empor. Ein echter Brustlöser: "Das war ein ganz wichtiger Treffer. Zuvor ging es noch sehr knapp zu", lobte Dörr. In der restlichen Spielzeit ließen die Pointers den Ball gut laufen, "genauso wie man sich das vorstellt", führte der Coach weiter aus. Das Schlussviertel ging deutlich an die Gießener, die so ihren achten Saisonsieg verbuchten. - Gießen: Sturdivant (23), Schneider (2), Mayer (18), Theilig (13), Pavlovic (8), Kenntemich (5), Gansel (6), Watkins (5), Henke.

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