Gießen Pointers wollen Samstag Revanche nehmen

(sks). Ein richtungsweisendes Spiel wartet am Samstag (19.30 Uhr) auf die Gießen Pointers in der Basketball-Regionalliga. Beim MTV Stuttgart gilt es, den punktgleichen Tabellennachbarn zu schlagen.

Das Hinrundenspiel haben die Pointers mit 77:83 nach Verlängerung in der heimischen Theodor-Litt-Halle verloren. Nach starkem Auftaktviertel riss der Faden, die Halbzeitführung konnte nicht verteidigt werden. Für die Baden-Württemberger war der Sieg seinerzeit ein buchstäblicher Brustlöser. Nach vier verlorenen Spielen zu Saisonbeginn setzten die Stuttgarter am fünften Spieltag ein Ausrufezeichen. 15 Minuten lang gaben die Mittelhessen damals den Ton an, bevor der Spielfluss abhandenkam. Den besten MTV-Akteur Nick Mosley kontrollierten die Gießener dabei zwar erfolgreich. Die dadurch entstandenen Lücken nutzten die Gäste jedoch höchst effektiv.

Trotzdem wird es auch am Samstag darauf ankommen, Mosley halbwegs aus dem Spiel zu nehmen, wie Cheftrainer Daniel Dörr ausführt: "Sie sind von ihm abhängig, er war letztes Jahr der beste Spieler der Liga. Er ist sehr stark und vielseitig für einen Big Man." Ihn zu stoppen sei daher die halbe Miete, ähnlich wie es den Pointers schon gegen Saarlouis und dessen alles überragenden Guard Ricky Easterling gelungen war.

Beim 79:76 über die Sunkings legte der US-Amerikaner zwar 28 Punkte auf. Seine schwache Quote aus dem Feld und zehn Ballverluste erwiesen sich aber als zu große Hypothek. Für die Pointers war es ein Befreiungsschlag. Da fast alle Konkurrenten im "Tabellenkeller" patzten, konnte man sich dem Mittelfeld wieder nähern. Doch auch Stuttgart wusste zu beeindrucken. Beim 73:55 gegen Liga-Schwergewicht Crailsheim wuchs Forward Jonas Leidel mit 28 Punkten und neun Rebounds über sich hinaus. Im Schnitt scort der 32-Jährige elf Punkte. Simion Habtemichael, der gegen Gießen einen Sahnetag erwischt hatte, markierte zwölf Zähler.

Nicht mit von der Partie wird Dominik Turudic sein, der im Rahmen seines Studiums passen muss. "Das ist zwar schade, aber das müssen dann die Spieler aus der zweiten Reihe kompensieren. Generell geht es nur, wenn wir maximal konzentriert sind und im Vergleich zur letzten Woche vielleicht noch mal zehn oder besser 20 Prozent draufpacken", erklärt Dörr, der personell ansonsten aus dem Vollen schöpfen kann.

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