HINWEIS: Aufgrund der aktuellen Situation wird der komplette Trainingsbetrieb der ROTH Energie Giessen Pointers mit sofortiger Wirkung pausiert!

Kollektiv stoppt Easterling-Show

(sks). Nach Wochen des Wartens haben die Gießen Pointers in der Basketball-Regionalliga ihren siebten Saisonsieg perfekt gemacht. Mit dem 79:76 (50:46) am Samstag über Saarlouis hält das Dörr-Team Anschluss zum Mittelfeld.

Grundlage dafür war eine homogene Teamleistung. Gleich fünf Gießener scorten zweistellig. Bei den Saarländern hielt Ricky Easterling nach Kräften dagegen. Der US-Amerikaner kratzte mit 28 Punkten, 11 Rebounds und 7 Assists am Triple-Double. Seinen elften und letzten Abpraller kontrolliert Easterling in der Schlussphase: Der taktisch an die Linie geschickte Gießener Tyrell Sturdivant hatte seinen ersten Wurf versenkt. Der zweite landete in den Händen des Saarlouiser Guards, der das Spielgerät beherzt nach vorne dribbelte. "Da hätten wir eigentlich auch foulen können", so Pointers-Coach Daniel Dörr. Doch das Glück war an diesem Abend auf mittelhessischer Seite: Saarlouis brachte nur noch einen Notwurf aus der Distanz zustande. Der Sieg war perfekt.

"Es war ein hartes Stück Arbeit, Saarlouis war ja keinesfalls schlecht", resümiert Dörr. "Gerade das dritte Viertel haben wir aber sehr konzentriert über die Bühne gebracht. Das war für mich fast der Knackpunkt", sagte der Übungsleiter. Vor allem defensiv waren die Pointers im gesamten zweiten Durchgang eine Bank, ließen nur 30 Zähler zu. "Dominik Turudic hat da einen super Job gemacht. Es war defensiv vielleicht sein bestes Saisonspiel", lobt Dörr. Vorne war es eine ausgeglichene Teamleistung, die den Sieg sicherstellen sollte. Mit Sturdivant, Lucas Mayer, Anthony Watkins, Christoph Kenntemich und Falko Theilig scorten fünf Spieler zweistellig. Von der Bank lieferte David Henke wertvolle Entlastungspunkte. "Er hat zwar nur acht Minuten gespielt, aber in dieser Zeit einen tollen Job gemacht", lobte Dörr.

Nach dem 50:46-Vorsprung zur Halbzeit war es ein angerührter Defensivgranit, der einen Einbruch im dritten Viertel verhütete. Das saarländische Offensivduo aus Filip Kamenov und Easterling kam zwar auf 47 Punkte. Diese Zähler gingen aber zulasten einer schwachen Quote aus dem Feld. Easterling stand volle 40 Minuten auf dem Parkett und wirkte mit zunehmender Dauer überspielt. "Am Ende hat für uns nur der Sieg gezählt. Gerade nach den letzten Wochen haben wir ein Zeichen gesetzt", freute sich Dörr.

Gießen: Sturdivant (18), Schneider (2), Mayer (17), Theilig (10), Pavlovic (3), Kenntemich (12), Gansel, Watkins (10), Henke (4), Turudic (3). - Saarlouis: Fuchs (4), Heyd (3), Bergmann (10), Easterling (28), Schwarz, Rolgeiser, Piayda, Almstedt (8), Burgard (4), Kamenov (19).

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