Gesprächsbedarf bei den Pointers

(sks). Gerne erinnert sich Trainer Daniel Dörr an die Hinrunden-Partie gegen Idstein zurück. Beim 76:53 in der 1. Basketball-Regionalliga spielten seine Gießen Pointers vor allem defensiv wie aus einem Guss. "Das war unser bestes Saisonspiel, gerade in der Abwehr. Daran müssen wir anknüpfen - und vielleicht sogar einen Tick besser spielen", sagt der Coach vor der Partie im Taunus (Samstag, 18 Uhr).

Schon länger scheint den Lahnstädtern der letzte Biss in der Defense abhandengekommen zu sein. Daran hat augenscheinlich auch die Weihnachtspause nichts geändert. Beim 97:104 am letzten Samstag waren die Pointers auf eigenem Parkett gut gegen Langen gestartet. Nach einem Einbruch im dritten Abschnitt kratzten sie im Schlussviertel noch am Comeback. Ein weiterer kassierter "Hunderter" war aber zu viel, um die Giraffen zu schlagen.

Derzeit befinden sich die Gießener in einem breiten Mittelfeld, das erst auf den Abstiegsplätzen endet. Kronberg als einziges Team mit nur vier Siegen hat die rote Laterne in der Hand. Doch selbst das Schlusslicht hat nur sechs Punkte Abstand auf den Siebten aus Ulm. Gießen liegt mit sechs Punktgewinnen dazwischen auf dem neunten Rang.

Das hat laut Dörr einen guten Grund: "Mit Ausnahme von Karlsruhe und vielleicht Koblenz geht es sehr ausgeglichen zu. Jeder kann jeden schlagen." Noch ist unklar, wie viele Teams den Weg zurück in die 2. Regionalliga antreten müssen. Das hängt davon ab, wie viele Absteiger aus der ProB zu erwarten sind. Regulär müssen zwei Mannschaften die Liga wechseln. Dennoch sind so langsam Siege nötig, um keinen unnötigen Druck entstehen zu lassen.

Gepaart mit der Defensivschwäche gab es entsprechenden Gesprächsbedarf im Training: "Wir haben darüber gesprochen und waren einhellig der Meinung: So können wir nicht weiterspielen", lässt Dörr die Anhängerschaft wissen. Es folgte eine Trainingseinheit am Dienstag, die den Übungsleiter optimistisch stimmte: "Das war richtig gut. So müssen wir weitermachen und konzentriert bleiben." Das Potenzial ist unbestritten vorhanden. Gegen Idstein gilt es, selbiges wieder aufs Parkett zu bringen.

DeBose führt TVI an

Um "Fallobst" handelt es sich beim gegnerischen Team von Headcoach Igor Starcevic, der Dörr zu Licher Zeiten noch trainiert hatte, allerdings nicht. Die Warlocks, wie sie sich selbst nennen, starteten zwar ebenfalls mit einer Niederlage ins neue Jahr. Unterm Strich spielt der TVI aber eine solide Saison und steht derzeit auf dem vierten Platz. Kopf des Teams ist Julian DeBose, der knapp 20 Punkte und sieben Rebounds pro Spiel markiert. Der US-Amerikaner war im Herbst zu den Idsteinern gewechselt. Auch auf Jan Dolejsi gilt es zu achten, der starke 17 Punkte im Schnitt verzeichnet.

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