Endet am Samstag der "Langen-Fluch"?

(sks). Gegen die Giraffen aus Langen tun sich die Gießen Pointers in der 1. Basketball-Regionalliga traditionell schwer. Am Samstag (18 Uhr) messen sich die Gießener in der Sporthalle der Theodor-Litt-Schule wieder mal mit den Südhessen. "Die spielen auch nur Basketball", gibt sich Pointers-Kapitän David Henke kämpferisch vor dem Duell.

Trotzdem schätzt der Center die Lage realistisch ein: "Langen liegt uns nicht, Spiele gegen sie sind immer recht schwer. Nur selten rufen wir unsere Höchstleistung ab." Im Hinrundenspiel kamen die Gießener nicht über ein 63:81 hinaus. Vor der Weihnachtspause galt es, eine nicht einkalkulierte Niederlage in Tübingen zu quittieren. Der Break sei laut Henke so zwar erfrischend gewesen. Auch in der vierten Liga wird heutzutage jedes Wochenende gespielt. Der Spielplan ist eng getaktet, gleichzeitig gehen beinahe alle Spieler einem Beruf nach.

Verzichten müssen die Pointers nun aber auf Ivan Furlan. "Er ist ein guter Junge mit einer sehr professionellen Einschätzung. Für den zweiten Ausländerspot war es aber einen Zacken zu wenig. Das hat er auch selbst so gesehen", erklärt Trainer Daniel Dörr die einvernehmliche Entscheidung. Die Suche nach Ersatz laufe auf Hochtouren. Ob bereits am Samstag ein Neuer auf dem Parkett steht, wenn in der Theodor-Litt-Schule der Sprungball erfolgt, ist offen.

Die Langener hatten vor Weihnachten ein dickes Ausrufezeichen gesetzt und Crailsheim mit 96:75 aus der Halle gefegt. Damit rangieren die Giraffen jetzt auf dem sechsten Platz. Gießen ist Tabellenneunter. Im Hinrundenspiel musste Coach Dörr auf Falko Theilig verzichten. Dessen Einsatz ist auch am Samstag fraglich. Zwei bis drei Siege mehr wären für die Pointers locker drin gewesen. So befindet man sich aber in einer breiten unteren Tabellenhälfte. Der Puffer auf die Abstiegsränge ist kein sanftes Ruhekissen.

"Im Hinrundenspiel haben uns die Langener Guards Probleme bereitet durch ihre Presse. Wir hatten ohne Falko Schwierigkeiten im Ballvortrag", sieht Dörr ähnliche Vorzeichen. Zu den Leistungsträgern der Mannschaft gehört Ruben Spoden, der zuvor für Tübingen und Würzburg in der ersten und zweiten Bundesliga auf Korbjagd gegangen war. Nach einer Station in Hanau verschlug es Spoden zu den Flugsicherungsstädtern.

Mit Niklas Pons konnten sich die Giraffen die Dienste eines weiteren ehemaligen Zweitligaspielers sichern. Der Flügelflitzer war vor seinem Engagement in Langen für die Skyliners Juniors aktiv. Überragender Akteur des TV ist aber Chris Edwards, der mit 23,5 Punkten und 10,5 Rebounds pro Einsatz auch zu den besten Spielern der Regionalliga Süd-West zählt. Auf die Dörr-Truppe wartet damit jede Menge Arbeit, um den "Langen-Fluch" zu brechen.

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