Fragezeichen hinter Theilig

(sks). Nächster Gegner der Gießen Pointers in der Basketball-Regionalliga ist Ulm. Nachdem sich die Mittelhessen beim Tabellenersten Karlsruhe immerhin wacker schlugen, soll nun der nächste Sieg her.

"Es ist eines der Spiele, die wir eigentlich gewinnen müssen", erklärt Trainer Daniel Dörr vor der am Samstag (Theodor-Litt-Schule, 18:00 Uhr) stattfindenden Partie gegen Ulm. Mit fünf Siegen stehen seine Pointers nach zehn Spieltagen auf dem sechsten Platz. Fehlen könnte laut dem Übungsleiter dabei Falko Theilig. Der grippekranke Aufbauspieler hatte bereits in Karlsruhe aussetzen müssen.

Dort schlugen sich die generell virusgeschwächten Gießener sehr respektabel. Mehrere Spieler waren mit in die Fächerstadt gereist, obwohl auch sie in der letzten Woche in Folge einer Magen-Darm-Erkrankung nicht am Training partizipieren konnten. Trotzdem durften die Pointers das Parkett bei noch verlustpunktfreien Wizards erhobenen Hauptes verlassen.

"Einige waren da noch lädiert", so Dörr, der auf eine Genesung seines Spiritus Rector bis zum Wochenende hofft. Gegen das junge Ulmer Guard-Duo aus Zachary Ensminger und Marius Stoll wären die Dienste des alten Fuchses äußerst nützlich. "Aber auch ansonsten müssen wir die beiden unter Kontrolle kriegen. Tim Schneider" - ein anderer Gießener Aufbauspieler - "hat mir in Karlsruhe sehr gut gefallen", lobt Dörr.

Ensminger und Stoll sind zwar erst 18 und 20 Jahre alt, tragen aber mehr oder weniger große Namen. Während Stoll Sohn des Ulmer Sportfunktionärs Thomas ist, handelt es sich bei Ensminger um den Sprössling einer echten Basketball-Legende. Chris Ensminger spielte 14 Jahre in der ersten Liga. In seinen 485 Einsätzen holte er mehr Rebounds als je ein BBL-Spieler vor oder nach ihm.

Mit einer Körperlänge von 1,95 m ist auch Sohn Zachary alles andere als zu kurz geraten, verdingt sich auf dem Parkett aber eher als Passgeber. Er und Stoll stehen parallel im Aufgebot des Ulmer Zweitliga-Teams OrangeAcademy und zählen auch dort zu den Leistungsträgern.

Da die ProB am Wochenende eine Pause einlegt, ist es gut denkbar, dass die beiden mit an die Lahn reisen.

Denn Ulm ist nach unten hin noch längst nicht abgesichert. "Sie spielen mal hop, mal top", blickt Dörr auf die bisherige Leistungsstärke der Spatzen. "Wenn wir aber alles abrufen, dürften unsere Chancen nicht schlecht stehen", so der ehemalige Center weiter.

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