Trainer Dörr befürchtet scharfen Gegenwind

(sks). In der Basketball-Regionalliga sind die Gießen Pointers mit vier Siegen nach sieben Spielen voll im Soll. Bei den punktgleichen Koblenzern sieht das anders aus. Die SG wechselte jüngst ihren Coach.

Die Niederlage gegen Crailsheim - Koblenz hatte das Spiel mit nur zwei Punkten Unterschied verloren - war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Überraschend war der Aufstiegsfavorit gleich mehrmals sportlich gestrauchelt. Für das ambitionierte Programm war das des Misserfolgs zu viel. Schon in den vergangenen Jahren war die SG mehrmals knapp am Aufstieg gescheitert, zuletzt gegen Speyer.

Josip Bosnjak erklärte am Wochenende noch in der Kabine seinen Rücktritt. Schon am Montag präsentierte der Verein den neuen Coach: Chris Dictapanidis. Der 60-jährige Grieche hatte in seiner Heimat über Jahrzehnte erfolgreich als Trainer gearbeitet. Zuletzt führte er die BBG Herford in der starken Regionalliga West auf den dritten Platz. Bereits im Heimspiel gegen Gießen - Sprungball ist am Samstag um 19.30 Uhr im Schulzentrum auf der Karthause - wird Dictapanidis Koblenz coachen.

Vor allem gegen andere Teams aus dem oberen Drittel hatten es sich die Baskets bislang schwergetan. So empfangen sie mit Gießen einen Tabellennachbarn. Auch für Pointers-Trainer Daniel Dörr kommt das überraschend. "Sie sind der Topaufstiegsfavorit, ihre Mannschaft besteht aus zehn bis zwölf Profis", bringt er die Ausgangslage vor dem achten Spieltag auf den Punkt. Der frische Wind könnte die Baskets beflügeln. "Sie werden Vollgas geben. Da dürfen wir keine Fehler machen", sieht Dörr seine Pointers eher in der Außenseiterrolle.

Dabei spielen die Gießener Regionalligabasketballer eine ansprechende Runde. Gegen den MTV Kronberg hatte man aus den Fehlern des fünften Spieltags gelernt, als man gegen den damaligen Tabellenletzten Stuttgart in der heimischen Theodor-Litt-Halle scheiterte. Zuvor war in Kaiserslautern der erste Auswärtssieg der Saison gelungen. Vor allem die Leistungssteigerungen nach der Halbzeitpause dürften Coach Dörr ansprechen. Auch das starke Reboundverhalten scheint zum Charakteristikum der Lahnstädter zu werden. Angeführt von Tyrell Sturdivant, der unfassbare 16 Rebounds pro Partie kontrolliert, krallte sich bislang kein Team der Liga mehr Abpraller. Koblenz indes schenkt viele Rebounds ab. Hoffnung macht zudem, dass die Pointers mit Ausnahme kleinerer Blessuren keine Ausfälle zu beklagen haben.

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