Nur nicht wieder stolpern

(sks). Da war doch was: Schon vor zwei Wochen standen die Gießen Pointers in der Basketball-Regionalliga zu Hause dem damaligen Tabellenletzten gegenüber - und verloren. Diesmal soll es anders laufen.

Ratlosigkeit herrschte in der Sporthalle der Theodor-Litt-Schule, als die Gießen Pointers auf heimischen Grund vor zwei Wochen gegen den Tabellenletzten MTV Stuttgart "stolperten". Stuttgart bestätigte den Aufwärtstrend allerdings mit einem Sieg über Tübingen. Auch die Pointers fanden in Kaiserslautern zurück in die Spur und behielten mit 101:95 die Oberhand. Die Kronberger, die am Samstag um 18 Uhr in Gießen zu Gast sind, kommen in der Regionalliga jedoch nach wie vor auf keinen grünen Zweig.

"Das wir vor einer sehr schweren Saison stehen würden, ist uns klar gewesen, zumal der Spielplan mit vielen starken Gegnern für uns alles andere als günstig ist", ließ sich MTV-Coach Miljenko Crnjac nach der Pleite gegen Mannheim zitieren. Es war damals Kronbergs dritte Niederlage, bis zum Ende hielt man die Partie immerhin offen. Auch im ersten Match der Saison gegen Fellbach kratzte man bis drei Minuten vor dem Ende am ersten Punktgewinn.

Schien die Integration der vier neuen Spieler (Kewan Rayquan Beebe, Tim Michael Steiner, Fabian Baumgarten und Mikko Olli) bis zu diesem Zeitpunkt gut zu laufen, verselbstständigte sich die Negativspirale. Auch gegen Ulm und zuletzt Crailsheim sah der MTV lange nicht schlecht aus. Ein Sieg wollte allerdings partout nicht glücken.

Das liegt auch an der katastrophalen Trefferquote der Taunusstädter. Sowohl aus dem Feld (39 Prozent) als auch von der Freiwurflinie (53,3) liegt die Mannschaft im Ligavergleich auf dem letzten Platz. Nur die Dreierquote ist mit 33,3 Prozent für Regionalligaverhältnisse passabel. Selbige ist die größte Baustelle der Pointers, die allerdings Abschlüsse in Korbnähe präferieren. Tyrell Sturdivant mit dem Rücken zum Korb sowie Lucas Mayer mit seinen beeindruckenden Drives zeichnen für diese Entwicklung hauptverantwortlich. Können die Pointers diese Stärken ausspielen, wird Kronberg nicht zum Stolperstein.

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