Pointers gegen Easterling

(sks). "Er ist nicht tot zu kriegen", scherzt Pointers-Coach Daniel Dörr über Ricky Easterling II. Der 35-Jährige US-Basketballer ist nach wie vor das prägende Gesicht von Saarlouis, zu denen die Gießener am vierten Basketball-Regionalliga-Spieltag am Samstag reisen.

Fast ein Jahrzehnt hat Easterling für die Saarländer gespielt, bevor er nach dem Abstieg aus der ProB für ein Jahr nach Karlsruhe wechselte. Es blieb ein kurzes Intermezzo: 2017 kehrte er zurück in jene Stadt, die Easterling seine zweite Heimat nennt. Doch nicht nur die große Vereinstreue macht den quirligen Guard so relevant. Mit knapp 29 Punkten pro Spiel ist Easterling - einmal mehr - absoluter Topscorer der gesamten Regionalliga Südwest.

"Alles steht und fällt mit ihm", warnt Dörr daher eindringlich. Der Übungsleiter scheint aber ein Erfolgsrezept gegen den Führungsspieler der Saarländer in der Westentasche zu haben. Die Pointers schafften es im Vorjahr, Easterling in beiden Begegnungen unter Kontrolle zu halten. "Das müssen wir wieder schaffen und natürlich an unsere Leistung der Vorwoche anknüpfen", so der Coach weiter.

Damit meint Dörr den Auftritt seiner Pointers zu Hause gegen Idstein, der souveräner kaum hätte ausfallen können. Angeführt von Lucas Mayer spielten die Mittelhessen die Zonenverteidigung der Gäste schwindelig. Hinten brachten sie den TV zum Verzweifeln: Nur 32 Prozent traf Idstein aus dem Feld. "So darf es gerne weitergehen", lobt Dörr, der bei dem Trip ins Saarland voraussichtlich nur auf einen zehnköpfigen Kader zurückgreifen kann.

Tim Schneider wird für das NBBL-Team der 46ers im Einsatz sein, Kapitän David Henke aus familiären Gründen nicht mitreisen. Dörr sieht es locker: "Dann müssen eben die anderen ran. Generell werden wir wieder alles abrufen müssen, aber mit Angst brauchen wir sicherlich nicht anreisen."

Gießen und Saarlouis konnten bislang je zwei Siege und eine Niederlage verbuchen. Mit einem weiteren Punktgewinn könnten sich die Mittelhessen im oberen Tabellendrittel etablieren. Zugleich wäre es der erste Erfolg auf fremden Parkett, nachdem die Pointers in Langen deutlich unter ihren Möglichkeiten blieben. Unterm Strich ist der Aufsteiger des Vorjahres aber voll im Soll. Können sie die Wirkkreise von Easterling eingrenzen, stehen die Zeichen gut für einen Sieg bei den Festungsstädtern. Spielbeginn in der Sporthalle am Stadtgarten ist am Samstag um 19 Uhr.

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