Besonderes Spiel für Dörr

Nach ihrer enttäuschenden Darbietung im Heimspiel gegen Tübingen wollen es die Regionalliga-Basketballer der Gießen Pointers am Samstagnachmittag besser machen und in der ersten Regionalliga Südwest ihren zweiten Saisonsieg einfahren. Ab 15 Uhr ist die Mannschaft von Trainer Daniel Dörr in der Hakro-Arena bei den Craislheim Merlins II zu Gast.

Für Pointers-Coach Dörr ist es eine besondere Partie, war er doch von 2006 bis 2011 für die erste Mannschaft der Zauberer in der ProB und ProA aktiv und das drei Jahre davon auch als Mannschaftskapitän. »Es ist schon ein besonderes Spiel für mich. Ich hatte dort eine sehr schöne Zeit und habe auch immer noch einige Verbindungen dahin«, freut sich der Gießener Coach auf die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte.

Wenig Grund zur Freude hatte Dörr hingegen beim letzten Spiel seiner Mannschaft gegen Tübingen und erhofft sich nun eine Reaktion seiner Basketballer.

»Wir müssen deutlich besser spielen, aber da schlechter kaum möglich ist, sollte uns das gelingen«

blickt Dörr einerseits zurück auf das Tübingen-Spiel und zugleich voraus auf die anstehende Aufgabe beim Tabellenletzten.

Der Trainer warnt jedoch davor, sich davon blenden zu lassen, dass die Schwaben alle ihre drei bisherigen Begegnungen verloren haben. »Das hat nichts zu heißen, wir müssen auf jeden Fall die richtige Einstellung an den Tag legen. Sie haben einige junge Wilde dabei, aber auch erfahrene Spieler. Sie haben letztes Jahr eine solide Saison gespielt und daher erwarte ich ein schweres Spiel«, so Dörr.

Der Aufsteiger aus Gießen muss defensiv dabei vor allem ein Augenmerk auf Liam Carpenter legen, der das Merlins-Ensemble mit 19 Punkten pro Spiel anführt. Eine Schwachstelle der Crailsheimer könnte die Bewachung des Spielgeräts sein, denn mit 62 Turnovern haben sie sich ligaweit die meisten geleistet. Dass es dafür aber einer guten Verteidigungsleistung bedarf, ist jedem im Pointers-Lager klar. »Da müssen wir uns verbessern. Wir wurden gegen Tübingen zu oft im Eins-gegen-Eins über die Mitte geschlagen und haben schlechte Helpside gespielt«, nennt der Übungsleiter zwei Aspekte, an denen in der Trainingswoche gearbeitet wurde. Zudem müssen die Gießener im Angriff mit mehr Konzentration agieren, ließen sie doch gegen Tübingen einige leichte Körbe am Brett liegen.

Personell stehen Dörr bis auf Zeljko Pavlovic (Flitterwochen) alle Akteure für diese Auswärtsaufgabe zur Verfügung.

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