Millers Wahnsinnsdreier

Ein Wahnsinnsdreier von Chris Miller hat den Gießen Pointers in der 1. Regionalliga Südwest den ersten Saisonsieg beschert, denn Miller warf seine Farben aus neun Metern, gegen zwei Gegenspieler mit Ablauf der Uhr zum 76:74 (30:35) Auswärtssieg bei den Sunkings Saarlouis.

Saarlouis übernahm zu Beginn das Kommando und hatten in Alexander Diederich im ersten Viertel den dominierenden Mann, der entscheidenden Anteil an der 23:11-Führung der Gastgeber hatte. Auch der Beginn des zweiten Viertels gehörte den Sunkings, die sich auf 28:14 absetzten. Sechs Zähler von Sven Schäfer sorgten dafür, dass die Gießener nicht vollständig abreißen ließen. Danach war es Miller, der ebenfalls sechs Zähler in Serie markierte und nach einem weiteren Korb von Julian Reinwald, der sich zudem bärenstarke 14 Rebounds sicherte, lagen die Pointers zur Pause nur noch mit 30:35 im Hintertreffen.

Die Anfangsphase des zweiten Durchgangs gehörte den Hausherren, die sich einen zweistelligen Vorsprung erspielten, doch Dreier von Lucas Mayer und Zeljko Pavlovic hielten die Mannschaft von Trainer Daniel Dörr in Schlagdistanz. »Wir haben in der Phase einfach zu viele Offensivrebounds zugelassen und uns dadurch nicht für unsere gute Verteidigung belohnt«, so Dörr.

Mit einem Dreier von Schäfer endete das dritte Viertel und Gießen hatte beim 48:56 noch alle Möglichkeiten. Dass sie diese nutzen wollten, demonstrierten die Mittelhessen mit viel Willen und gutem Basketball. Nach einem Korbleger von Schäfer stand es 56:58, ehe Kenntemich aus der Distanz den 61:61-Ausgleich besorgte. Es war nun ein offener Schlagabtausch, indem Dominik Turudic starke Aktionen hatte und mit einem Dreipunktspiel auf 66:63 stellte. Die Führung wechselte hin und her, ehe die Saarländer drei Sekunden vor dem Ende durch Diederich mit 74:73 in Führung ging. Doch dann trat Miller auf den Plan, der nach dem Einwurf nach vorne sprintete und seinen siegbringenden Ball auf die Reise schickte.

»Wir sind in beide Halbzeiten schlecht gestartet, aber die Jungs haben tolle Moral bewiesen. Defensiv haben wir gegen die beiden Amerikaner gut agiert und offensiv war das Scoring deutlich besser als gegen Stuttgart. Insbesondere Sven Schäfer hat wirklich sehr gut gespielt. Am Ende war etwas Glück dabei, aber das braucht man dann auch mal«, kommentierte Dörr.

Gießen: Henke, Kenntemich (8), Kosel (2), Mayer (7), Miller (19), Pavlovic (8), Reinwald (4), Schäfer (16), Seibert, Turudic (12)

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