Stuttgart zu stark für Pointers

57:81-Niederlage bei den Schwaben für dezimierte Kostic-Truppe

(lad) Beim amtierenden Meister der Basketball-Regionalliga, dem MTV Stuttgart, gab es für die personell weiterhin sehr geschwächten VfB Gießen Pointers am Wochenende nichts zu holen. Mit 57:81 (26:38) mussten sich die Mittelhessen nach Hause schicken lassen, die aber die Hoffnung haben, dass bereits im nächsten Spiel gleich mehrere der fehlenden Leistungsträger wieder an Bord zurückkehren.

3. Spieltag - Spielbericht

Im Konkreten hofft Pointers-Trainer Dejan Kostic darauf, in der kommenden Woche wieder den zuletzt ausgefallenen Zeljko Pavlovic, Alex Göttker und Max Pfannmüller auflaufen lassen zu können, die in Stuttgart schmerzlich vermisst wurden. Nur der verletzte Center Sebastian Rotaru droht noch länger auszufallen.

»Ich bin trotz der Niederlage nicht negativ«, erklärte Kostic nach dem Spiel. »Stuttgart hat von Anfang an mächtig Druck gemacht, hatte eine größere Rotation und war qualitativ besser. Sie haben verdient gewonnen. Wenn wir wieder einen breiteren Kader haben, werden wir aber auch wieder bessere Möglichkeiten haben, zu gewinnen.«

So hielt der VfB dem Druck der Schwaben in den ersten Minuten noch einigermaßen stand und konnte bis zur achten Minuten immerhin ein 14:16 vorweisen. Vor allem die Center Felix Rotaru und Oliver Biallas stemmten sich mit aller Gewalt gegen die Niederlage, zudem machte der 18-jährige Guard Till Scheld eine gute Partie. So sammelten die zwei Center gemeinsam mit dem agilen Elijah Allen bereits 34 Rebounds und sorgten somit dafür, dass der VfB zumindest in dieser Statistik mit 43:28 gegenüber dem MTV die Nase vorn hatte.

Was diese Bilanz ein wenig verfälscht, war allerdings die Tatsache, dass die Pointers enorm schwache Trefferquoten hatten und ihre Anzahl an Offensivrebounds durch ihre eigenen Fehlwürfe in die Höhe trieben. So traf Gießen nur magere 25 Prozent seine Würfe aus dem Feld, bei Stuttgart waren es starke 50 (im Zweierbereich sogar 55). Nach dem 14:16 folgte eine siebeneinhalb Minuten währende Flaute des VfB, in der er nur zwei Pünktchen sammeln konnte, während die Hausherren auf 33:16 (15.) davonzogen. Gießen verkürzte den Rückstand noch einmal auf zehn Punkte (28:38), aber als Biallas sein bereits viertes Foul kassierte und Stuttgart direkt danach auf 50:33 (25.) enteilte, war die Partie bereits entschieden. Vor allem der Schwabe Markus Bretz machte mit 32 Punkten, elf Rebounds, sechs Blocks und vier Assists ein Topspiel und hatten maßgeblichen Anteil daran, dass sein Team beim 61:39 (32.) erstmals sogar mit über 20 Punkten führte und den Sack damit zu gemacht hatte.

VfB Gießen Pointers: Zimmer (3), Rumpf, Gansel, Modugno (14/2), Scheld, Biallas (12), Henke (2), Felix Rotaru (17), Allen (9/1).

Quelle: Gießener Allgemeine Zeitung | 14.10.2013

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