Für Pointers ein Tag zum Vergessen

(lad) Die VfB Gießen Pointers haben einen Rückschlag hinnehmen müssen, der durchaus eine Entscheidung im Titelkampf der 2. Basketball-Regionalliga sein könnte. Ersatzgeschwächt konnte der bis dato Tabellenführer beim SC Bergstraße nicht sein volles Potenzial abrufen, was schließlich in einer vermeidbaren 71:73 (35:31)-Niederlage endete. »Das war nicht unser Spiel. Uns hat die Konzentration und die Spannung gefehlt. Vielleicht war das Angst, ich weiß es nicht«, erklärte Pointers-Trainer Dejan Kostic ernüchtert. Schon in der Vorbereitung auf die Partie hatte Unruhe gesteckt, da zum einen der wichtige Center Malte Herwig aufgrund eines Auslandaufenthalts fehlte. Zum anderen meldeten sich am Spielmorgen mit Mario Kragulj (die ganze Nacht durchgebrochen), Felix Rotaru (Fieberfrost) und Zeljko Pavlovic (Grippe) gleich drei Leistungsträger bei ihrem Coach krank. Nach langem Bangen quälten sich immerhin Kragulj und Rotaru zu krankheitsgeschwächten Einsätzen, »nur« Pavlovic fiel endgültig aus. Trotz der widrigen Umstände legte Gießen mit einem 11:4 einen guten Start hin. Aber bereits danach haperte es: Es fehlte an Spieltempo, und der VfB konnte sich nicht absetzen.

Zum Schluss ungeplanter Wurf

Stattdessen schoss sich Bergstraße um den treffsicheren Moritz Benzing heiß, das das erste Viertel noch mit 19:16 für sich entschied. In den zweiten zehn Minuten erwischten die Pointers ihr bestes Quarter, das sie dank des starken Inside-Spiels durch Rotaru und David Henke mit 19:12 für sich entschieden. Aber die zweite Halbzeit wurde zerfahren. Die Gäste haderten mit den Schiedsrichterpfiffen, sodass nacheinander Sven Schäfer (29.), Jeremy Burright (35.), Chris Kenntemich (35.) und Henke (38.) mit dem fünften Foul auf die Bank mussten. Ohne diese Spieler musste der VfB auch das Reboundduell klar verloren geben.Trotz allem hatte Gießen dennoch Siegchancen. Aber es folgte Pech: 20 Sekunden vor Schluss versenkte Bergstraße einen »unmöglichen Wurf« (O-Ton Kostic) zum 73:71. Die Pointers hatten nun Ballbesitz und eine Auszeit, um den letzten Zug zu planen. »Aber wir haben diesen Angriff nicht umgesetzt; es gab einen völlig ungeplanten Wurf«, so Kostic. Dieser verfehlte, und das Spiel war entschieden. »Das hat zum Spiel gepasst, und auch, dass wir danach auf der Autobahn noch Vollsperrung hatten«, so der Coach nach einem Tag zumVergessen. Pointers: Kraushaar, Schäfer, Kragulj, Kenntemich, Schneider, Gansel, Burright, Henke, Rotaru.

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