Starkes Spiel zum Abschied

Felix Rotaru beendet Karriere mit Double-Double

(lad) Hätten die VfB Gießen Pointers die gesamte Saison über so gespielt wie am Samstagabend, wären sie gewiss nicht aus der 1. Basketball-Regionalliga abgestiegen. Da dies aber nicht der Fall war, blieb die Heimpartie gegen die ScanPlus Baskets Elchingen nicht mehr als ein sehr starkes Abschiedsspiel. Immerhin dominierten die Pointers den Meister und Pro-B-Aufsteiger über beinahe die gesamte Begegnung hinweg, bevor sie aufgrund eines starken Elchinger Schlussspurts letztlich unglücklich mit 90:94 (53:44) verloren.

26. Spieltag - Spielbericht

So war den Pointers von der ersten Sekunde an anzumerken, dass sie sich würdig von ihren Fans aus der Liga verabschieden wollten. Mit großem Kampf, viel Kommunikation untereinander und dem Blick für den Mitspieler überrumpelte derVfB seinen Gast förmlich, der allem Anschein nach eine deutliche einfachere Aufgabe erwartet hatte. Obwohl der Gast ausnahmslos mit allen Leistungsträgern angereist war, die in dieser Saison gerade einmal drei Spiele verloren hatten, entschied Gießen bereits das erste Viertel mit 27:15 für sich. Auch im zweiten Viertel ging der Höhenflug über 34:20 (13.) auf 50:37 (19.) weiter, woran vor allem Felix Rotaru großen Anteil hatte. Der Kapitän blühte in seinem letzten Spiel vor dem Karriereende noch einmal auf und erzielte in dieser Phase 13 Punkte in nur fünf Minuten. Am Ende sollte der »Capitano« mit 24 Punkten und zehn Rebounds sogar noch einmal ein Double-Double als Ausstandsgeschenk hinterlassen. Einzig, weil der VfB in der ersten Halbzeit bereits acht Freiwürfe versemmelte, stand es zum Seitenwechsel »nur« 53:44 für den Außenseiter.

Doch wer dachte, dass die Hausherren nach der Halbzeitpause einbrechen würde, irrte. Elchingen pushte zwar mit sehr offensiv ausgelegten Deckungen, doch ohne Erfolg. Nach 28 Minuten führte Gießen sogar mit 76:61. Jetzt allerdings riss der Gast durch Ex-Bundesligaspieler Mario Simic und Milan Kolovrat das Inside-Spiel an sich und kam zu einfachen Nahdistanzpunkten, während sich die Pointers meist erfolglos aus der Distanz versuchten. Dennoch hielt der VfB bis 45 Sekunden vor Schluss eine 90:89-Führung. Das letzte Stück zum Überraschungssieg fehlte zwar schließlich, doch das kümmerte nach Spielende kaum einen der anwesenden Zuschauer, die zum einen die gelungene Partie beklatschten und zum anderen Felix Rotarus letzten Auftritt mit Standing Ovations würdigten.

»Wir haben lange nicht mehr so gut gespielt «, war Pointers-Trainer Oleg Rachmakow zufrieden mit dem Auftritt der Mannschaft an diesem Abend. »Aber die ganze Saison war ein großes Erdbeben. Wir haben oft nur mit der halben Mannschaft gegen professionell aufgestellte Gegner gespielt und dadurch die Bindung untereinander verloren. Jetzt werden wir Gespräche führen, wie es weitergeht.«

VfB Gießen Pointers: Volkert (9/1), Kraushaar (4), Gansel (2), Fuller (12), Pavlovic (19/ 1), Kragulj (16), Schneider, Henke (4), Felix Rotaru (24/2; 10 Rebounds).

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