Vier »Unsportliche« in fünf Minuten

Gießen Pointers berauben sich ihrer Chance – 71:95-Niederlage in Karlsruhe

(lad) Es wird nicht leichter für dieVfB Gießen Pointers in der Basketball-Regionalliga. Die 71:95 (40:48)-Niederlage beim starken Tabellendritten KIT SC Karlsruhe war zwar keine Überraschung, aber Abstiegskonkurrent Mainz siegte erneut (85:83 in Limburg) und erhöhte damit den Druck auf die Mittelhessen. Zumal sich die Anzahl der Absteiger aus der Regionalliga noch erheblich zu erhöhen droht, da mit Langen, Lich, Speyer und Saarlouis ausschließlich Mannschaften in der Pro B die Playdown-Plätze belegen, die in die Regionalliga Südwest absteigen und dort weitere Teams verdrängen würden.

20. Spieltag - Spielbericht

»Wir müssen unsere Qualität verbessern, momentan haben wir mental noch Löcher. Wir hatten Phasen wie bei einer Schaukel – auf und ab. Da müssen wir konstanter spielen. Jetzt kommen die wichtigen Spiele«, analysierte VfB-Trainer Oleg Rachmakow, der weiß, dass es jetzt zählt: Denn die nächsten fünf Spiele bestreiten die Pointers ausnahmslos gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte und somit gegen direkte Abstiegsrivalen, sodass Gießen tatsächlich noch gute Möglichkeiten hat, doch noch etwas in der Tabelle zu bewegen.

Auch in Karlsruhe zeigte sich der VfB durchaus nicht schlecht, aber die Gastgeber um ihr Ex-jugoslawisches Trio Franjo Bubalo, Elnis Prasovic und Marino Kucan waren einfach besser. Vor allem Zeljko Pavlovic fehlte den Pointers erneut schmerzlich, der den Mittelhessen als Allrounder mit Aufbauund Scorer-Qualitäten erheblich mehr Flexibilität verliehen hätte.

Aber so richtig ließen die Gäste den Badener Favoriten zumindest nicht davonziehen, vor allem Center David Henke machte ein starkes Spiel und wurde von Rachmakow als »bester Mann auf dem Feld« gelobt. So lief es in der VfB-Offensive zunächst einigermaßen rund, doch in der Defense fehlte die Zuordnung. Mit 23:32 aus Gießener Sicht endete das ersteViertel, und zur Halbzeitpause blieb der Pointers-Rückstand mit 40:48 konstant und im Rahmen des Akzeptablen. Nach dem Seitenwechsel schaffte es der Gast sogar, die SC-Abwehr auszuhebeln, und beim 51:53 hatte Gießen tatsächlich den Anschluss gefunden. Aber jetzt überschlugen sich die Ereignisse, und der VfB durchlebte eines der von ihrem Coach angesprochenen mentalen Löcher. In den letzten fünf Minuten des drittenViertels wurden gegen Gießen nun vier (!) unsportliche Fouls verhängt, und Karlsruhe nutzte die Ballgewinne und versenkte in dieser Phase zudem drei Dreier. Bis zumViertelende konnten die »Gequos« somit noch auf das vorentscheidende 75:55 davonziehen. »Die Phase mit den vier unsportlichen Fouls hat Kraft gekostet«, so Rachmakow. Im Schlussviertel änderte sich nun nichts mehr am Rückstand der Gießener, die damit weiter auf den ersten Auswärtssieg warten.

VfB Gießen Pointers: Volkert (2), Kraushaar, Gansel, Fuller (13/1), Göttker (2), Kragulj (6), Biallas (7), Henke (11), Felix Rotaru (11), Lev Ron (19/2).

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