Bei Pointers noch viele Fragezeichen

(lad) Einen wichtigen Schritt haben die VfB Gießen Pointers in der letzten Woche mit dem Sieg im Kellerduell gegen Kirchheim gemacht, um ihre Chancen auf den Klassenerhalt in der 1. Basketball-Regionalliga der Männer zu wahren. Nun gilt es nachzulegen. Doch mit der Auswärtsbegegnung am Samstag (19.30 Uhr) beim KIT SC Karlsruhe erwartet den VfB eine schwere Aufgabe.

20. Spieltag - Vorbericht

Denn Karlsruhe ist Tabellendritter, hat eine der besten Defensiven der Liga, trifft die zweitmeisten Dreier von allen Teams und ist zudem eine der am besten reboundenden Mannschaften. Doch zuletzt schwächelten die Badener und verloren zweimal. Vor allem das letztwöchige Spiel gegen Limburg dürfte die »Gequos« über alle Maße ärgern: Trotz einer 42:16-Führung kurz vor der Halbzeitpause unterlag der Favorit nach einer grottenschlechten zweiten Hälfte noch mit 66:74 gegen Limburg. Allerdings könnte genau dies zum Verhängnis für die Pointers werden, denn der Hochschulverein wird alles daransetzen wollen, sich zu rehabilitieren und ins Meisterschaftsrennen zurückzufinden.

Bubalo Denker und Lenker

Rein personell ist das Team von Trainer Aleksander Scepanovic ohnehin der Favorit, der mit zahlreichen Athleten aus Ex-Jugoslawien bestückt ist. So ist der kroatische Aufbauspieler Franjo Bubalo Lenker und Vorlagengeber, aber mit 18 Punkten pro Partie auch der Topscorer seines Teams. Unter den Brettern ist der 2,04 Meter große Bosnier Elnis Prasovic ein Trumpf, der auf 16,1 Punkte und 5,9 Rebounds pro Spiel kommt. Und vom Flügel schießt sich der Kroate Marino Kucan mit Dreiern zu zweistelligen Punktzahlen.

Aber auch starke Deutsche befinden sich im Team, vor allem Guard Alexander Rüeck und der 2,06 Meter große Center Matthias Hurst stechen hervor. Alles in allem klopft Karlsruhe dank seiner guten Besetzung auf allen Positionen nicht zufällig an die Tür zur Pro B.

Bei Gießen herrscht derweil das bekannte Problem, nämlich dass ungewiss ist, wer die Auswärtsfahrt antreten wird. »Henry Volkert hat im letzten Spiel eine Rückenblessur erlitten, hinter seinem Einsatz steht ein Fragezeichen. Und wie bei den meisten Auswärtsspielen müssen wir abwarten, ob Felix Rotaru und Zeljko Pavlovic mitfahren können, und der Einsatz von Tim Kraushaar ist auch noch nicht sicher«, bekannte Pointers-Trainer Jan Villwock unter der Woche.

Und genau in diesem Aspekt entscheidet sich, ob Gießen als völliger Außenseiter nach Baden-Württemberg fährt oder ob eine reelle Chance besteht: »Für uns ist es entscheidend, mit welcher Truppe wir auflaufen. Wenn die Leute fehlen, wird es schwierig. Aber wenn wir komplett sind, müssen wir auch mal eine Überraschung landen«, würde dem Coach der erste Auswärtssieg seines Teams nicht gerade ungelegen kommen.

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