Note eins für Kraushaar

Wichtiger Sieg im Kellerduell für Gießen Pointers

(lad) Es war nicht gerade ein hochklassiges Spiel, das sich der Tabellenletzte und der Vorletzte der Basketball-Regionalliga in der Theodor-Litt-Halle lieferten. Doch packend war die Begegnung zwischen Gastgeber VfB Gießen Pointers (zuvor sechs Niederlagen in Folge) und der SG Heidelberg/Kirchheim (acht Niederlagen) allemal. Nach mehrmaligem Führungswechsel waren es schließlich die Pointers, die ihren Negativlauf stoppen und den ersten Sieg des Jahres feiern konnten. Zudem gelang ihnen mit dem 86:76 (45:35) nicht nur die Revanche für das ärgerlich verlorene Hinrundenspiel, sondern zudem der Gewinn des direkten Vergleichs mit den nun punktgleichen Badenern. Diese sind jetzt neues Schlusslicht der Liga, während Abstiegsrivale Mainz gegen Konstanz gewinnen konnte und damit weiterhin um einen Sieg vor Gießen rangiert.

19. Spieltag - Spielbericht

Dank Rückkehrer Zeljko Pavlovic war der VfB erstmals seit langem wieder komplett, und das strahlte offensichtlich Ruhe aus. Denn die Hausherren begannen stark, zeigten sich unter den Brettern überlegen und scorten mit einer anständigen Quote.Vor allem das Center-Duo Felix Rotaru (24 Punkte und sechs Rebounds) und Oliver Biallas (14 Punkte und 15 Rebounds) erwies sich als zu stark für die kleingewachsenen Kirchheimer, deren größter Spieler 1,96 Meter maß. Der Gast hingegen versuchte sich immer wieder in Distanzwürfen, die er nicht traf. So entschied der VfB das ersteViertel mit 26:15 für sich, und diesen Vorsprung verteidigte er auch bis zum Ende der ersten Halbzeit.

Nach dem 45:33 Gießens (20.) begann allerdings das große Zittern. Mit dem Abstiegskampf im Nacken unterliefen beiden Teams zahlreiche Ballverluste, und in dieser Phase war jetzt Gießen das nervösere Team. Ein 10:0-Lauf brachte die Heidelberger wieder heran. Und auch in den Folgeminuten war die Pointers-Defensive in ihrer Zuordnung so durchlässig und reaktionsschwach, dass immer wieder SG-Spieler völlig frei unter dem VfB-Korb agieren konnten. In der letzten Minute des dritten Viertels schienen die Gäste das Spiel mit dem 61:55 gedreht zu haben. Aber zum Glück Gießens leistete sich Kirchheim ebenfalls haarsträubende Ballverluste, und Tim Kraushaar erwies sich als starker Backup für den früh foulbelasteten und schließlich ausgefoulten Pointers- Aufbauspieler Harlan Fuller. Bereits anfangs des Schlussviertels war wieder alles offen. Die Führung wechselte nun hin und her, ehe die kampfstarken Gastgeber innerhalb von zwei Minuten von 75:73 auf das vorentscheidende 84:74 bei 55 Sekunden Restspielzeit davonziehen konnten.

»Wir müssen noch viel an unserer Defensive arbeiten, aber wir sind endlich wieder komplett und haben als ganzes Team besser gespielt. Und Tim Kraushaar war ein guter Ersatz, ich gebe ihm heute die Note eins«, freute sich VfB-Coach Oleg Rachmakow über den erlösenden Sieg.

VfB Gießen Pointers: Volkert (12/1), Kraushaar (7), Fuller (10), Göttker, Pavlovic (9), Kragulj (7/1), Schneider, Biallas (14; 15 Rebounds), Henke, Felix Rotaru (24), Lev Ron (3/1).


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