Halbfeldzonenpresse zeigt Wirkung

Gießen Pointers verlieren in Limburg - Lange mitgehalten

(lad) Die Jagd nach dem Erfolgserlebnis in der Basketball-Regionalliga geht für die VfB Gießen Pointers weiter. Eine gute erste Halbzeit genügte nicht, um etwas Zählbares bei den EVL Baskets Limburg mitzunehmen; mit 85:96 (44:47) verloren die Pointers das Hessenderby. Nach der sechsten Niederlage in Serie verbleiben dem VfB nur noch acht Saisonspiele, um den Tabellenkeller doch noch zu verlassen.

18. Spieltag - Spielbericht

Dabei hielt Gießen lange Zeit beim Favoriten mit. Felix Rotaru war nach zweiwöchiger Krankheit zwar noch angeschlagen, zeigte aber dennoch eine beherzte Partie und trieb sein Team damit voran. Mit den offensiv gut aufgelegten Mario Kragulj und Aner Lev Ron nahmen die Pointers ihren Gastgebern im ersten Viertel immer wieder die Führung ab, und bis zum 18:21 (9.) aus Gießener Sicht waren beide Mannschaften gleichwertig. Dann gelang den Domstädtern ein kurzer Zwischenspurt auf 29:20 (10.), doch Gießen kam zurück. Dank eines starken Reboundverhaltens - im gesamten Spiel schnappte sich der VfB 42 Abpraller, darunter 21 offensive - gelang die Aufholjagd, und mit einem Drei-Punkte-Spiel vollbrachte Oliver Biallas nach 16 Spielminuten das 38:38. Lev Ron legte direkt danach gleich zweimal die Führung zum 39:38 beziehungsweise 41:40 drauf, und beim 44:47 zum Seitenwechsel war Gießen noch voll im Geschäft.

Auch im dritten Viertel lief es anfangs passabel, bis zum 52:55 (23.) hofften die Pointers noch auf den ersten Auswärtssieg der Saison. Aber dann stellte Limburg auf eine Halbfeldzonenpresse um, und beim VfB lief nichts mehr zusammen. Gießen kam nicht mehr in die Offensive und ließ sich immer wieder den Ball abnehmen. Infolgedessen verfielen die Pointers in Einzelaktionen, die aber nichts Zählbares mit sich brachten. Über das gesamte Spiel hinweg unterliefen Gießen zwar nur zwölf Turnover, die meisten davon jedoch genau in dieser Phase. Bis zum Ende des dritten Viertels zogen die Baskets somit auf 76:58 davon und legten damit die Grundlage für den Sieg. Gießen gewann zwar das Schlussviertel noch mit 27:20, konnte den Rückstand aber zu keinem Zeitpunkt in den einstelligen Bereich verringern. »Wir hatten Phasen, in denen vor allem die Defensive gut funktionierte, durch die wir Limburg zu 22 Ballverlusten gezwungen haben. Aber dann hatten wir auch Phasen, in denen einfach nichts ging und der Einsatz nicht stimmte. Im dritten Viertel waren wir wie gelähmt«, resümierte Jan Villwock, der gemeinsam mit Oleg Rachmakow das Trainerduo des VfB bildet. Und er weiß: "In den nächsten Wochen zählt's, wenn wir in der Tabelle noch ein paar Plätze gutmachen wollen"

VfB Gießen Pointers: Schäfer (2), Volkert, Fuller (13/1), Göttker, Kragulj (19/1), Schneider (6), Biallas (12), Henke (2), Felix Rotaru (13/1), Lev Ron (18/1).

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