Fehlende Cleverness am Ende

VfB Gießen Pointers verlieren das Kellerduell in Heidelberg mit 62:69

(lad) Mit einem Rückschlag haben sich die VfB Gießen Pointers in die Winterpause der Basketball-Regionalliga verabschiedet. Im Abstiegsduell beim zuvor punktgleichen USC Heidelberg mussten die Mittelhessen mit Zeljko Pavlovic und Oliver Biallas gleich zwei Leistungsträger ersetzen. Dennoch lieferten die Pointers den Badenern eine Partie auf Augenhöhe, und erst in der letzten Minute verlor der VfB knapp mit 62:69 (33:32). Damit startet Gießen auf dem 13. und vorletzten Tabellenplatz ins neue Jahr, allerdings mit nur einem Sieg Rückstand auf Rang zehn.

14. Spieltag - Spielbericht

Dass Combo-Guard Pavlovic beruflich bedingt nicht mit nach Heidelberg fahren könnte, stand bereits zuvor fest, doch kurzfristig fiel nun auch noch Center Biallas erkrankt aus, sodass den Hessen unter den Körben gegen den ehemaligen Pointers-Center Nils Steuber ein wenig die Durchschlagskraft fehlte. Mit 45:38 entschied der USC die Bilanz der gefangenen Abpraller für sich. Dennoch hatte der VfB bis wenige Sekunden vor Schluss noch alle Chancen auf den Sieg: Bei 33 Sekunden Restspielzeit machte der mit 16 Punkten und 16 Rebounds abermals überragende Kapitän Felix Rotaru das 62:63 aus Gießener Sicht. Doch schon kurz danach endeten die Hoffnungen auf den ersten Auswärtssieg der Saison: Der Gießener Henry Volkert versuchte, seinen Gegenspieler beim Korbleger zu stoppen. Der Ball war dennoch drin und zählte, es gab ein unsportliches Foul gegen Volkert, der Gegner versenkte den fälligen Freiwurf, und Heidelberg hatte Ballbesitz, womit die Partie entschieden war.

Dabei hatte Gießen rund 35 Minuten lang die Führung inne gehabt. Das sehr ausgeglichene erste Viertel endete mit 17:16 für den VfB, der sich im zweiten Viertel auf 31:22 (17.) absetzte. Der USC verkürzte, und mit einem knappen 33:32 für die Mittelhessen ging es in die zweite Halbzeit. Auch hier führte Gießen konstant knapp, wie bis zum 52:49 nach 32 Minuten. Nun jedoch traf der USC einen Korbleger und nutzte im direkten Anschluss zwei Pointers-Ballverluste zu zwei Dreiern, sodass es nun auf einmal 57:52 (37.) für Heidelberg stand. Gießen fightete, hatte aber in der Schlussminute eben das Pech beziehungsweise die fehlende Cleverness in Form des unsportlichen Fouls auf seiner Seite.

»Die Niederlage tut uns schon weh, vor allem, weil wir eigentlich die ganze Zeit geführt haben«, resümierte Jan Villwock, der den VfB gemeinsam mit Oleg Rachmakow coacht.

»Das ist Kraftsache und Konzentrationssache, denn in entscheidenden Situationen verfallen wir immer wieder in Einzelaktionen, die dann zu Ballverlusten führen. Heidelberg hingegen hat am Ende einfach konsequent gespielt und als Mannschaft agiert.« Das nächste Punktspiel steht erst in drei Wochen wieder auf dem Plan, bis hierhin wird der VfB auch über die Feiertage durchtrainieren und versuchen, in Testspielen an seinem Mannschaftsspiel zu schleifen, um nach dem Break die Abstiegsplätze noch verlassen zu können.

VfB Gießen Pointers: Schäfer, Volkert (14/ 2), Kraushaar (2), Gansel, Göttker, Kragulj (10/2), Schneider (6), Henke (7), Felix Rotaru (16; 16 Rebounds), Lev Ron (7).

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