Zweite Garde hält gut mit

Giessen Pointers mit 65:83 beim Ersten in Elchingen

(lad) Die VfB Gießen Pointers haben in der Basketball-Regionalliga zwar beim Tabellenführer ScanPlus Baskets Elchingen letztlich klar mit 65:83 (35:41) verloren, dabei aber eine gute Generalprobe für das Abstiegsduell in der kommenden Woche beim USC Heidelberg hingelegt. Vor allem in Anbetracht dessen, dass mit den privat verhinderten Felix Rotaru und Zeljko Pavlovic, dem verletzten Henry Volkert und dem wegen einer Klausur abwesenden Sven Schäfer gleich vier Stammspieler des VfB ausfielen, zeigte der Gast eine beherzte und anständige Leistung bei der wohl besten Mannschaft der Liga. »Ich bin positiv, das war drei Viertel lang eine gute Mannschaftsleistung. Wir sind nach den letzten Spielen mit erhobenem Kopf dahin gefahren und haben eine gute Probe für nächste Woche gezeigt«, zog VfB-Trainer Oleg Rachmakow ein positives Fazit nach der Partie.

13. Spieltag - Spielbericht

Denn trotz der Ausfälle der drei wichtigsten Scorer zeigten die geschwächten Gießener ihrem Gastgeber im ersten Viertel beinahe schon locker die Grenzen auf. Die Pointers zogen ihre Spiele durch, trafen von innen und von außen und hatten in Aner Lev Ron einen Aktivposten, der die 40 Minuten durchrackern sollte. Der VfB startete mit 9:4, und über das 14:7 stand es in der neunten Minute 19:12. Lev Ron hatte zu diesem Zeitpunkt bereits zehn Punkte beigesteuert, und auch defensiv ließ Gießen nicht viel zu. Als Ersatz für die ausgefallenen Leistungsträger hatte Rachmakow übrigens die Landesligaspieler David Weil und Jordan Bendarouach mit in den Kader genommen, die zu ihrem Regionalligadebüt kamen.

Zum Viertelende kam Elchingen nur moderat näher, Gießen ging mit einer 21:16-Führung in den nächsten Abschnitt. Hier gelang den Bayern der Anschluss, und die Führung wechselte nun hin und her. So konnte beispielsweise Gießen in der 19. Minute noch eine knappe 34:33-Führung erzielen und sich der aufstiegsambitionierten Mannschaft als ebenbürtig erweisen. Die Baskets versenkten in der Crunchtime nun allerdings noch zwei Dreier, sodass die ersten 20 Minuten mit 35:41 aus Sicht der Pointers endeten. Nach dem Seitenwechsel zeigte sich nun, warum der Gießener Coach nur von drei guten Vierteln sprach, denn jetzt entfaltete sich Elchingen um Guard Igor Salamun immer mehr. Stückweise setzten sich die Hausherren ab, und in der 29. Minute lag der VfB bereits mit 49:66 im Hintertreffen. Aber im Schlussviertel fand sich der Gast wieder, bei dem vor allem Paul Schneider, Oliver Biallas und Mario Kragulj ein stabiles Spiel ablieferten. Schon in der 31. Minute war der Rückstand auf 56:66 verkürzt; die Differenz hielt nun bis zum 59:69 (34.). Erst dann konnte Elchingen seine tiefere und vor allem qualitativ höherwertige Bank ausspielen. Gießen hatte bis hierhin aber längst gezeigt, dass es auch mit der zweiten Garde konkurrenzfähig und gut vorbereitet auf das Kellerduell in Heidelberg ist.

VfB Gießen Pointers: Weil, Gansel (4/1), Bendarouach, Göttker, (3), Kragulj (21/3), Schneider (6), Biallas (12; 11 Rebounds), Henke (1), Lev Ron (18/2).

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