Pointers verlieren am Ende die Nerven

84:86-Niederlage bei der SG Heidelberg/Kirchheim – Bereits 82:70 geführt

(luk) Zwar zeigten die VfB Gießen Pointers in der 1. Basketball-Regionalliga einen Aufwärtstrend, dennoch mussten sie bei der SG Heidelberg/Kirchheim durch einige Fehler in der Endphase mit 84:86 (41:33) die sechste Niederlage im sechsten Auftritt quittieren.

6. Spieltag - Spielbericht

Das erste Viertel verlief ausgeglichen, Gießen ließ sich auch von einem 5:9-Rückstand nicht irritieren und übernahm beim 10:9 die Führung. Es entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch mit ständig wechselnder Führung, ehe Center Felix Rotaru mit vier Zählern in Folge für die 19:17-Führung nach zehn Minuten sorgte. Im zweiten Viertel kassierten die Pointers zwar zunächst einen 21:22-Rückstand, doch dann kam das VfB Spiel besser ins Rollen. Die bis dato auch erst einmal siegreichen Gastgeber mussten den VfB nach einem Dreier von Zeljko Pavlovic auf 28:22 davonziehen lassen. Nach einem Korbleger von Henry Volkert war der Vorsprung der Universitätsstädter zweistellig (37:27). Nach den ersten 20 Minuten witterten die Gäste dank einer 41:33-Halbzeitführung am ersten Sieg der Saison. »Wir haben in der ersten Halbzeit wirklich gut gespielt «, war Trainer Oleg Rachmakow zufrieden. Zusammen mit seinem Trainerkollegen Jan Villwock beobachtete er einen tollen Start seiner Mannschaft in das dritte Viertel. Nach Zählern der Brettspieler Oliver Biallas und Rotaru stand es 51:37 für die Pointers, die in dieser Phase an beiden Enden des Feldes einiges richtig machten.

Überhaupt gelang den Gießenern das komplette dritte Viertel prächtig. Die erfahrenen Akteure um Rotaru und Pavlovic nahmen das Heft des Handelns in die Hand, scorten konstant und kratzen beim 62:43 sogar an der 20-Punkte-Marke. Mit einer 63:46-Führung gingen die Pointers in den Schlussabschnitt.

Und auch dort hielt Gießen dagegen und verteidigte die Führung, allerdings kam die SG auf 64:70 heran. Gießen ließ sich zunächst nicht beirren und erhöhte auf 82:70. Bei diesem Spielstand und nur noch drei Minuten auf der Uhr sahen die Pointers eigentlich schon wie der sicherer Sieger aus, doch dann bekamen die Lahnstädter Angst vor der eigenen Courage. Dem VfB unterliefen jetzt zu viele Fehler, und in einer hitzigen Schlussphase verloren sie die Nerven. »Ich weiß nicht genau, warum uns das Spiel noch entglitten ist. Wir dürfen den Kopf nicht hängen lassen«, resümierte Rachmakow.

Gießen Pointers: Biallas (19), Gansel (3), Göttker, Henke, Kragulji (8), Kraushaar (1), Pavlovic (21), Rotaru (16), Schäfer (4), Schleth (2),Volkert (10)

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