22. Spieltag - VfB Giessen Pointers vs. TV 1872 Saarlouis

Übermannschaft kommt nach Gießen

(lad) Auf die VfB Gießen Pointers wartet ein harter Brocken: Am Sonntag (17.30 Uhr) ist mit dem TV Saarlouis der souveräne Tabellenführer und designierte Meister der Basketball-Regionalliga in der Theodor-Litt-Halle zu Gast.

Dieser ist aktuell in absoluter Hochform: Die letzten acht Begegnungen gewannen die Saarländer allesamt, und zur Krönung entschied der TV erst in der letzten Woche das Topspiel gegen den Tabellenzweiten SV Tübingen deutlich mit 87:76 für sich. Damit hat das Team aus der vom Sonnenkönig Ludwig XIV gegründeten Stadt bereits drei Siege Vorsprung auf seinen ärgsten Verfolger. Bei fünf ausbleibenden Spieltagen sollte sich Saarlouis die seit Jahren angestrebte Meisterschaft plus Pro-B-Aufstieg also nicht mehr nehmen lassen. So beeindruckend die aktuelle Serie des TV ist, so könnte aber genau darin die Chance des VfB liegen: Dass sich die Saarländer zu sehr auf das Topspiel gegen Tübingen konzentrierten und nun zu nachlässig zum Außenseiter nach Gießen fahren. Aber darauf sollten sich die Pointers keinesfalls verlassen.

22. Spieltag - Vorbericht

Denn Saarlouis weiß in seinen Reihen jede Menge individuelle Klasse, die derzeit auch bestens als Mannschaft zusammenspielt. Mit 93,5 Punkten pro Spiel sind die Westdeutschen die mit Abstand offensivstärkste Mannschaft der Liga, und auch in der Reboundstatistik ist der TVS ganz weit oben zu finden. Vor allem im Insidebereich ist Saarlouis brandgefährlich. Der Grund für die beachtlichen Bilanzen ist die Ausgeglichenheit des Kaders auf allen Positionen. So räumen Muharem Mujkanovic und Steffen Behrens unter den Brettern mächtig auf, während mit Michael Klein und Danny Rodriguez zwei athletische Männer vom Flügel aus für Schrecken sorgen. Das Prunkstück der Gäste sind aber die Guards. Mit dem Amerikaner Ricky Easterling hat der TV den Topscorer der Liga in seinen Reihen, der außer seinen 27,1 Punkten pro Spiel auch 5 Rebounds, 4,4 Assists und 1,9 Steals in seiner Visitenkarte stehen hat. Mit dem Kanado-Italiener Robert Gagliardi und dem Amerikaner Jimmy Lauter sorgen zwei weitere schussstarke Topleute für weitere 30 Punkte je Partie.

Aber Gießen weiß, dass der Druck auf den Schultern des Favoriten lastet: „Wir können befreit spielen“, erklärt Pointers-Trainer Dejan Kostic, der an die Möglichkeiten seines Teams glaubt: „Wir haben immer eine Chance, wenn wir unsere Aufgaben erfüllen. Wenn wir den nötigen Willen haben, hat es jede Mannschaft in Gießen schwer.“ So auch Saarlouis: „Das war hier immer ein schwieriges Pflaster für die, und in der Hinrunde haben wir schon ein relativ offenes Spiel geliefert“, glaubt Kostic, dass der TV seinen Gießenern von der Spielweise her liegt. Gegen den Meister in spe, der in diesem Jahr noch ungeschlagen ist, wäre ein Sieg natürlich eine absolute Sensation – aber auch eine Niederlage gewiss kein Beinbruch.

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