MU13 der Gießen Pointers Juniors begeistern beim internationalen Osterbasketballturnier in Wien
Wien/Gießen. Beim größten Jugendbasketball-Event Europas hat die MU13 der Gießen Pointers Juniors ein starkes Ausrufezeichen gesetzt. Die Mannschaft, gebildet aus Spielern des Jahrgangs 2013 der Ober- und Landeligateams der Gießen Pointers und der Gießen46ers Basketballakademie spielte sich beim traditionsreichen Osterturnier bis ins Viertelfinale vor – und sammelte dabei wertvolle internationale Erfahrung auf höchstem Nachwuchsniveau.
Die Dimensionen des Turniers sind beeindruckend: Mehr als 500 Teams, knapp 6.000 Spielerinnen und Spieler aus ganz Europa, über 1.000 Coaches und Betreuer sowie rund 1.700 Partien in zahlreichen Wiener Sporthallen machten die Veranstaltung wieder einmal zu einem Zentrum des europäischen Jugendbasketballs. In diesem außergewöhnlich starken Feld behauptete sich das Gießener Team eindrucksvoll.
Sportlich startete die MU13 furios: Ein deutliches 85:28 gegen Berlin Tiger/2 setzte gleich zu Beginn ein Zeichen. Es folgten ein klares 70:30 gegen UKS Piątka Ostrów Wielkopolski, ein umkämpftes 61:58 gegen Vienna United sowie ein kontrolliertes 62:50 gegen TV Donaueschingen – Donau Ducks. Lediglich gegen TS Jahn München/1 musste sich das Team mit 49:63 geschlagen geben.
Für besondere Atmosphäre in der Halle sorgten nicht nur die Leistungen auf dem Feld. Zahlreiche mitgereiste Eltern begleiteten die Mannschaft nach Wien und feuerten ihre Jungs lautstark mit „Gießen!“-Sprechchören an. Die Fans der gegnerischen Teams ließen sich davon anstecken, antworteten ihrerseits mit eigenen Schlachtrufen – und verwandelten die Spiele in stimmungsvolle Kulissen.
Betreut wurde das Team von Reiner Chromik, Landestrainer des Hessischen Basketballverbands sowie Lorenz Kohl von den Gießen Pointers. Bemerkenswert: In dieser Konstellation spielte die Auswahl erstmals zusammen – ein Umstand, der die gezeigten Leistungen umso höher einzuordnen vermag.
Im Viertelfinale wartete mit dem Nachwuchs des Bundesligisten Ratiopharm Ulm ein physisch und spielerisch überragender Gegner. Hier war für die Mittelhessen Endstation. Ulm setzte sich klar durch – und krönte seine Turnierleistung später mit dem Gesamtsieg.
Trotz des Ausscheidens überwog bei Spielern, Trainern und Eltern der Stolz. Gegen starke nationale und internationale Konkurrenz bis unter die besten Acht vorzudringen, ist ein beachtlicher Erfolg.
Vor allem aber nehmen die jungen Talente Erfahrungen mit, die weit über Ergebnisse hinausgehen: Tempo, Intensität, internationale Spielstile – und das Gefühl, sich auf großer Bühne behaupten zu können.
Auf dem Bild:
Hinten: (v.l.): Trainer Reiner Chromik, Ilias Ulrich, Max Karl, Patrick Schmermund, Ole Deibel, Mats Groh, Dejan Aydin, Liam Römer, Trainer Lorenz Kohl
Vorne (v.l.): Mats Hühn, Hannes Guth, Martin Herzmann, Aras Akkiran, Max Milch.















