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VfB beendet Turnier als Vierter |
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Montag, 6. September 2010 |
(lad) Die VfB 1900 Gießen Pointers haben den 3. Pointers-Cup, der von Freitag bis Sonntag
in der Osthalle andauerte, als Vierter beendet. Dabei gewannen die Hausherren eines ihrer
vier Spiele, während die übrigen drei knapp verloren wurden. Den Turniersieg sicherte sich
Eintracht Stahnsdorf, das als einziges Team ungeschlagen blieb, vor den Licher BasketBären.
„Wir sind von unseren Ligakonkurrenten noch Einiges entfernt, aber wir haben gemerkt, dass
wir bestehen können, wenn wir unser Teamspiel pflegen und kämpfen. Es wird unheimlich
schwierig, die Klasse in der 2. Liga zu halten, aber wir geben nicht auf. Mit Zeit und Geduld
können wir etwas richten“, zog Pointers-Trainer Dejan Kostic trotz der drei Niederlagen ein
positives Fazit aus dem Turnier.
Nachdem der VfB sich bereits am Freitag nach einem 18:44-Rückstand eindrucksvoll zu
einer 55:54-Führung zurück ins Spiel gekämpft und letztlich nur knapp mit 79:83 verloren
hatte, zeigten sich die Mittelhessen auch zu den anderen teilnehmenden Pro-B-Teams auf
Augenhöhe.
Im zweiten Turnierspiel traf Gießen bereits auf den späteren Sieger Stahnsdorf.
Hier siegten die Brandenburger mit 76:67 (37:40). Trotz des Ausfalles von Pointguard
Till Wosnitza, der wegen einer Jochbeinprellung vom Freitag für den Rest des Turniers
pausierte, startete Gießen konzentriert in die Begegnung und hielt die beste Mannschaft
des Turniers zunächst auf Abstand. So führten die 1900er rasch mit 21:15 und gingen auch
mit einer 25:21-Führung in das zweite Viertel. Hier nahm das Team den Schwung in den
ersten Minuten weiterhin mit und baute die Führung bis zur 16. Minute auf 36:25 aus, bevor
Stahnsdorf um den ehemaligen Licher Mychal Green erstmals seine Klasse aufblitzen ließ
und durch einen 12:0-Lauf mit 37:36 in Führung ging. Gießen konterte und eroberte die
Führung zur Halbzeit zurück (40:37). Im dritten Viertel war der Gast nun eine ganze Klasse
besser und hatte wenig Mühe, bis zur 29. Minute auf 60:49 davonzuziehen. Gießen gab nie
auf, kam aber nicht mehr näher als auf 65:72 (38.) heran, sodass die Eintracht verdient siegte.
Gegen den TV Langen, im letzten Jahr aus der Pro A abgestiegen, versuchte sich Gießen mit
einer jungen Mannschaft und ließ seine beiden Amerikaner weitgehend draußen. Nach einem
verschlafenen Start Gießens und einer packenden Schlussphase endete das auf viermal acht
Minuten verkürzte Hessenderby mit 48:46 (21:16) zugunsten der „Giraffen“. Im gesamten
ersten Viertel gelang den Pointers nur ein einziger Korb, sodass die Südhessen sich dank ihrer
guten Defense über ein 15:3-Polster freuen konnten. Über 17:3 baute der TVL im zweiten
Viertel seinen Vorsprung noch auf 19:6 auch, ehe die Pointers erwachten. Die „Altkräfte“
(O-Ton Kostic) – sprich die Aufstiegsmannschaft aus dem Vorjahr ohne ihre Verstärkungen
– brachten sich nun mit einem 10:0-Lauf zurück ins Spiel und lagen nach einem weiteren
Korb Langens nach der ersten Halbzeit nur noch mit 16:21 im Hintertreffen. Die Hausherren
hatten nach der Pause ihre stärkste Phase und konnten nach fünf Minuten mit dem 30:29 ihre
erste Führung überhaupt verzeichnen, die der Amerikaner Shawn Elliott mit einem Dreier
kurz vor der Sirene auf 35:31 zum Viertelende ausbaute. Der Schlussabschnitt war nun sehr
von taktischen Fouls und den darauf folgenden Freiwürfen geprägt, in dessen Verlauf beide
Teams stets gleichauf waren. So brachen die Schlusssekunden mit einem 46:46 an. Langen
verwandelte zwei Strafwürfe zum 48:46, woraufhin Gießen seinen letzten Angriff startete,
warf, und zusehen musste, wie der Ball vom Ring zurück ins Spielfeld prallte.
Im abschließenden Spiel des Turniers gegen die junge Mannschaft der Frankfurt Skyliners II,
das ebenfalls viermal acht Minuten dauerte, lieferten sich beide Teams ein offenes Duell, in
dessen Verlauf sich kein Team mit mehr als fünf Punkten absetzen konnte Am Ende siegte
Gießen mit 67:65 (32:32). So endete das erste Viertel mit 14:15 aus Gießener Sicht, während
in der Halbzeitpause ein 32:32 von der Anzeigetafel leuchtete. Im dritten Viertel konnte nun
zunächst Frankfurt seine höchste Führung beim 37:32 erzielen, die der VfB zum Viertelende
mit einem Pavlovic-Dreier und einem Nützel-Fastbreak in ein 50:45 – der höchsten Pointers-
Führung – drehen konnte. Mit einem 62:62 ging es schließlich in die letzte Minute, und auch
hier wechselte die Führung noch. Lagen die Südhessen bis 17 Sekunden vor dem Ende noch
mit 65:63 in Führung, so war es Zeljko Pavlovic, der nun ein Dreipunktspiel zum 66:65
vollendete. Nach anschließendem Ballgewinn und Foul am starken Pavlovic versenkte dieser
bei abgelaufener Zeit noch einen Freiwurf zum Endstand. „Jetzt kommt jede Menge auf uns
zu. Aber Fakt ist: wir wollen auch nächstes Jahr in der 2. Liga spielen“, scheut sich Dejan
Kostic nicht vor den großen Aufgaben, die in der in drei Wochen beginnenden Saison auf
seine Pointers zukommen.
| Platzierungen
|
| 1 |
RSV Eintracht Stahnsdorf
|
2
|
Licher BasketBären
|
3
|
TV 1862 Langen |
4
|
VfB 1900 Gießen Pointers |
5
|
Deutsche Bank Skyliners II |
| Ergebnisse
|
| Fr 20:00 Uhr |
VfB 1900 Gießen Pointers |
- |
Licher BasketBären
|
83 : 79 |
| Sa 14:00 Uhr |
TV 1862 Langen
|
-
|
Deutsche Bank Skyliners II
|
53 : 27 |
| Sa 16:00 Uhr |
RSV Eintracht Stahnsdorf
|
-
|
VfB 1900 Gießen Pointers |
76 : 67
|
| Sa 18:00 Uhr |
Licher BasketBären
|
-
|
TV 1862 Langen |
61 : 59
|
| Sa 20:00 Uhr |
Deutsche Bank Skyliners II |
-
|
RSV Eintracht Stahnsdorf
|
67 : 87
|
| So 11:00 Uhr |
TV 1862 Langen
|
-
|
RSV Eintracht Stahnsdorf
|
66 : 69
|
| So 13:00 Uhr |
Licher BasketBären
|
-
|
Deutsche Bank Skyliners II |
76 : 66
|
| So 15:00 Uhr |
VfB 1900 Gießen Pointers |
-
|
TV 1862 Langen |
46 : 48
|
| So 17:00 Uhr |
RSV Eintracht Stahnsdorf
|
-
|
Licher BasketBären
|
76 : 67 |
| So 19:00 Uhr |
Deutsche Bank Skyliners II |
-
|
VfB 1900 Gießen Pointers |
65 : 67
|
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