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21. Spieltag - Vorbericht |
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Donnerstag, 18. Februar 2010 |
Lösbare Aufgabe für Gießen Pointers
(lad) Letztes Wochenende gab es für die VfB 1900 Gießen Pointers in der Basketball-Regionalliga zwar einen Dämpfer beim starken TV 1872 Saarlouis, aber dennoch ist der Tabellenführer noch mehr als im Soll. Am Sonntag (17.30 Uhr) besteht nun gegen den SV Oberelchingen eine gute Möglichkeit, wieder in die Spur zurückzufinden und den Vorsprung auf die Verfolger konstant zu halten.
„Die ‚Großen’ haben wir hinter uns. Jetzt gilt es, unsere Leistung
gegen die Mannschaften im Mittelfeld und auf den hinteren Regionen zu
zeigen. Dafür müssen wir allerdings aus den Köpfen kriegen, was
passiert, wenn wir tatsächlich Meister würden, und – in Oliver Kahns
Worten – ‚Eier zeigen’“, befürchtet Pointers-Trainer Dejan Kostic eine
beginnende Nervosität seines Teams, die nur durch Konzentration auf dem
Feld im Griff behalten werden kann. Die bisherige Stärke Gießens war
nie die Individualklasse etwaiger Topspieler, sondern der Zusammenhalt
als Kollektiv. Und genau der soll auch gegen Oberelchingen den Erfolg
bringen. Doch die bayerischen Schwaben sind derzeit in starker Form.
Nach schwachem Saisonstart gewann der SV, der in den 90er Jahren in der
Bundesliga spielte und dort mehrfach die Playoffs ereichte, drei der
letzten vier Spiele. Darunter war sogar ein Auswärtssieg beim
Tabellenzweiten Konstanz; außerdem zeigte sich Oberelchingen vor allem
in der anfangs schwachen Defense stark verbessert und ließ vergangene
Woche nur 44 Gegenpunkte gegen Kronberg zu.
Die Ursachen für den Erfolg
des SV benennt Kostic: „Oberelchingen hat zwei Topspieler und ansonsten
eine ausgeglichene Mannschaft. Sie sind sehr kämpferisch und
unglaublich beweglich.“ Herzstück ist Jürgen Maaßmann. Der ehemalige
Bundesligaakteur ist Spielertrainer des SVO und geht seinem Team mit
17,4 Punkten und zahlreichen Rebounds zur Hand. Zweiter Topspieler im
Team, das das Zonenspiel bevorzugt, hauptsächlich aus der Nahdistanz
punktet und sich durch elaborierte Spielzüge auszeichnet, ist der
Amerikaner Christopher Williams. Er kommt als Flügelspieler auf 15,3
Zähler pro Spiel. Die Guards Jochen Dirr und Benjamin Gulde sowie der
groß gewachsene Marc Drescher komplettieren die Startung Five. Beim
klaren Hinspielsieg dominierte Gießen aber bereits deutlich und ist
trotz des Laufs der Schwaben Favorit.
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