VfB Giessen Pointers

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Donnerstag, 20. Juni 2013 01:47
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21. Spieltag - Vorbericht
Donnerstag, 18. Februar 2010

Lösbare Aufgabe für Gießen Pointers


(lad) Letztes Wochenende gab es für die VfB 1900 Gießen Pointers in der Basketball-Regionalliga zwar einen Dämpfer beim starken TV 1872 Saarlouis, aber dennoch ist der Tabellenführer noch mehr als im Soll. Am Sonntag (17.30 Uhr) besteht nun gegen den SV Oberelchingen eine gute Möglichkeit, wieder in die Spur zurückzufinden und den Vorsprung auf die Verfolger konstant zu halten.

„Die ‚Großen’ haben wir hinter uns. Jetzt gilt es, unsere Leistung gegen die Mannschaften im Mittelfeld und auf den hinteren Regionen zu zeigen. Dafür müssen wir allerdings aus den Köpfen kriegen, was passiert, wenn wir tatsächlich Meister würden, und – in Oliver Kahns Worten – ‚Eier zeigen’“, befürchtet Pointers-Trainer Dejan Kostic eine beginnende Nervosität seines Teams, die nur durch Konzentration auf dem Feld im Griff behalten werden kann. Die bisherige Stärke Gießens war nie die Individualklasse etwaiger Topspieler, sondern der Zusammenhalt als Kollektiv. Und genau der soll auch gegen Oberelchingen den Erfolg bringen. Doch die bayerischen Schwaben sind derzeit in starker Form. Nach schwachem Saisonstart gewann der SV, der in den 90er Jahren in der Bundesliga spielte und dort mehrfach die Playoffs ereichte, drei der letzten vier Spiele. Darunter war sogar ein Auswärtssieg beim Tabellenzweiten Konstanz; außerdem zeigte sich Oberelchingen vor allem in der anfangs schwachen Defense stark verbessert und ließ vergangene Woche nur 44 Gegenpunkte gegen Kronberg zu.

Die Ursachen für den Erfolg des SV benennt Kostic: „Oberelchingen hat zwei Topspieler und ansonsten eine ausgeglichene Mannschaft. Sie sind sehr kämpferisch und unglaublich beweglich.“ Herzstück ist Jürgen Maaßmann. Der ehemalige Bundesligaakteur ist Spielertrainer des SVO und geht seinem Team mit 17,4 Punkten und zahlreichen Rebounds zur Hand. Zweiter Topspieler im Team, das das Zonenspiel bevorzugt, hauptsächlich aus der Nahdistanz punktet und sich durch elaborierte Spielzüge auszeichnet, ist der Amerikaner Christopher Williams. Er kommt als Flügelspieler auf 15,3 Zähler pro Spiel. Die Guards Jochen Dirr und Benjamin Gulde sowie der groß gewachsene Marc Drescher komplettieren die Startung Five. Beim klaren Hinspielsieg dominierte Gießen aber bereits deutlich und ist trotz des Laufs der Schwaben Favorit.
 
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