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15. Spieltag - Vorbericht
Donnerstag, 15. Januar 2009

Auf keinen Fall darf Hochmut gegen den Letzten beim VfB aufkommen


Gießener haben Göppingen zu Gast – Einige Ausfälle drohen – Kostic „droht“ mit Comeback

Nach dem erfolgreichen Start in das neue Spieljahr steht der VfB Gießen nun vor einer Pflichtaufgabe in eigener Halle. Zu Gast in der Doppelturnhalle der Liebigschule ist die TS Göppingen, die derzeit noch auf dem zweiten Abstiegsplatz rangiert. Nur zwei magere Siege konnten die Schwaben bisher einfahren und auch das Hinspiel vor vier Wochen war eine klare Angelegenheit für die 1900er. Mit 97:69 siegten sie in Göppingen und da könnte nun schon Hochmut bei den Universitätsstädtern aufkommen.

VfB 1900 Gießen Pointers – TS Göppingen (Sonntag, 17.30 Uhr)


Um dem entgegen zu steuern wird Coach Dejan Kostic „jedem meiner Leute klarmachen, dass wir unser ganzes Können abrufen müssen und wir die zwei Punkte unbedingt in Gießen behalten.“ Mit welchen Personal dies erreicht werden soll steht allerdings noch in den Sternen und könnte für gehörige Probleme sorgen. André Cornus zog es nach Estland, Vincent Zabel, Falko Theilig, Felix von Lehmden und Oliver Biallas sind erkrankt und Zeljko Pavlovic weilt bis Sonntag im Urlaub und soll direkt in die Halle kommen. Ob dies im Falle Pavlovic exakt so funktioniert wie geplant „weiß auch ich nicht“, so Kostic und gibt zu bedenken: „Dann muss man auch erstmal sehen wie fit er wäre.“ Sollten Zabel und Theilig gleichzeitig passen müssen, hätte der VfB ein echtes Problem auf der Position des Pointguards. Zwar traut der Trainer Jonathan Kling hier durchaus zu in die Bresche springen zu können, aber bis dato war der Neuzugang nur eine Randerscheinung und hat seine Klasse noch nicht richtig unter Beweis stellen können. Scherzhaft kündigte Kostic sein Comeback als Akteur an: „Ich werde auf jeden Fall meine Tasche mit in die Halle bringen“, hoffentlich bleibt es bei der „Drohung“. Bei dem basketballverrückten Familienvater weiß man allerdings nie ganz genau was passiert. Ein Sieg sollte trotz der Probleme drin sein, eine Niederlage wäre aber noch lange kein Beinbruch. Für den Übungsleiter „ist der Monat Januar sowieso mehr zur Stabilisation unserer Leistung gedacht. An einen Aufstieg denken wir noch lange nicht.“ So abwegig wäre der in der aktuellen Tabellensituation aber nicht, auch wenn dies eher einem Wunschdenken gleich käme.
 
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