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15. Spieltag - Spielbericht
Montag, 7. Januar 2008

Erste Heimniederlage für VfB 1900


Gießener unterliegen gegen Treis-Karden 52:66 (25:26) – Am Ende fehlt die Kraft

(lad) Den Auftakt ins neue Jahr hatten sich die Regionalliga-Basketballer des VfB 1900 Gießen anders vorgestellt. »Die halbe Mannschaft ist gerade erst aus dem Urlaub zurückgekehrt, entsprechend konnten wir uns nicht zusammen auf das Spiel vorbereiten. Außerdem haben uns die Kraft und die Ausdauer gefehlt, was dazu geführt hat, dass wir ab einer gewissen Phase nichts mehr getroffen haben«, erklärte Dejan Kostic, Trainer der Pointers, die erste Heimniederlage der laufenden Saison: Mit 52:66 (25:26) verlor der VfB 1900 am Sonntag gegen den TuS Treis-Karden.

Dabei war der Start gegen Treis-Karden alles andere als schlecht gewesen, denn der heimstarke VfB spielte seinen Gast wie gewohnt an die Wand. Als auf der Anzeigetafel nach dem ersten Viertel ein Spielstand von 22:9 zu lesen war, schien noch alles nach Plan für Gießen zu verlaufen. Doch der Knackpunkt, der die Partie kippte, ereignete sich ab der zwölften Minute, nachdem der VfB das 24:14 erzielt hatte. Nun gelang den Hausherren in den übrigen achteinhalb Minuten des zweiten Viertels gerade einmal ein einziges Pünktchen, während Treis-Karden kontinuierlich verkürzte. Durch die katastrophalen Abschlüsse der Gießener – »Das war Konzentrationssache«, so Kostic – gingen die Moelstädter zur Halbzeit sogar mit 26:25 in Führung.

Nun bauten die TuS dank eines disziplinierten und ruhigen Aufbaus die Führung nach und nach aus, während den Pointers die Kraft fehlte, um mitzuhalten. Zwar versuchte der VfB, durch die Mitte zu penetrieren, jedoch fehlten außen die Anspielstationen, sodass die Angriffe scheiterten. Ursache hierfür war wohl der Trainingsrückstand der Gastgeber: »Komm mit in die Umkleidekabine, da zeige ich dir, was ich über die Ferien um die Hüften zugelegt habe«, bemühte sich der 2,05 Meter große Center Adrian Schmid um Galgenhumor, um die fehlende Form zu erklären. Als Treis-Karden nach dem dritten Viertel mit 48:38 führte, war das Spiel praktisch gelaufen. Von Gießen ging keinerlei Gefahr mehr aus, sodass der Gast nur das Nötigste tun musste, um die Führung zu verteidigen.

Zwar gelang es den Pointers in der Schlussphase noch einmal, von 43:61 (38.) auf 52:64 (40.) zu verkürzen, doch mehr als Ergebniskosmetik war dies nicht. Den Schlusspunkt setzte der TuS zum verdienten 66:52. »Man kann den Jungs keinen Vorwurf machen, die hatten die Ferien verdient«, hakte Kostic die Heimpleite ab und deutete an, dass er darauf vertraut, dass sein Team in der nächsten Zeit durch konsequentes Training wieder zu seiner alten Form und zu seiner Heimstärke zurückfindet. In der Tabelle haben die Pointers durch den Punktverlust den Anschluss an die vier ersten Teams vorerst verloren – aber das Spitzen-Quartett ist noch nicht außer Reichweite.

VfB 1900 Gießen Pointers: Biallas (5), Cornus (5), Dirlic, Hillgärtner (4), Mustafic (5), Pavlovic (5), Piljanovic (5), Felix Rotaru (11), Sebastian Rotaru (8), Schmid (4).
 
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