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21. Spieltag - Spielbericht |
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Montag, 20. Februar 2012 |
Pointers können auf diese Leistung aufbauen
Achtbares 79:85 beim Aufstiegskandidaten BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen – Kostic mit zweiter Halbzeit zufrieden
(lad) Die VfB Gießen Pointers haben zwar ihr letztes Auswärtsspiel der Pro-B-Punktrunde verloren, sich beim 79:85 (24:42) beim Aufstiegskandidaten BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen aber selbst ohne den Leistungsträger Zeljko Pavlovic in guter Form für die im März bevorstehenden Playdown-Duelle präsentiert. »Mit der zweiten Halbzeit bin ich sicherlich zufrieden«, konstatierte Pointers-Trainer Dejan Kostic und fügte zuversichtlich an: »Durch taktische Maßnahmen und einen unglaublichen Kraftaufwand hatten wir sogar die Chance, das Spiel zu drehen. Auf so eine Leistung können wir aufbauen.«
Der Start in die Partie misslang den nach ihren 16 Niederlagen in
Serie verunsicherten Pointers aber völlig. Selbst ohne ihre Stammspieler
Sascha Ahnsehl und Frieder Diestelhorst dominierten die BSW Sixers aus
Sachsen-Anhalt das Reboundgeschehen und kamen so zu zweiten und dritten
Chancen, die sie auch nutzten. Auch die stattlichen elf Defensivrebounds
des VfB-Kapitäns Felix Rotaru konnten an der Sandersdorfer
Überlegenheit in diesem Bereich nichts ändern. So gelang Gießen erst in
der fünften Minute der erste Korb überhaupt zum 2:8, und bis zum 2:14 in
der siebten Minute folgte kein weiterer. Zu Beginn des ebenfalls von
Gießener Seite nervös geführten zweiten Viertels betrug der Rückstand
bereits 9:25.
Dann kam das Aufbäumen des Außenseiters, der in Jarrel Smith
einen offensiv überragenden Mann hatte, der das Fehlen der dritten
Ausländerposition in Person von Pavlovic bestens nutzte. Mit einer
offensiven Glanztat nach der anderen verkürzte der Amerikaner, der am
Ende auf starke 34 Punkte kommen sollte, auf 20:27 (6.). Doch
postwendend konterte der ehemalige Licher Willis Gardner per Dreier und
leitete somit den Endspurt der Hausherren vor der Pause ein.
Diese zogen nun auf den 42:24-Halbzeitstand davon, an dem vor
allem der 2,06 m große Aaron Fleetwood enormen Anteil hatte. Der
Bitterfelder kam über die gesamte Spielzeit auf 26 Punkte und 13
Rebounds. Bei Gießen hingegen hatte Smith 18 der 24 Zähler beigesteuert.
»Im ersten Viertel hatten wir kaum einen Rhythmus. Den haben wir dann
im zweiten Viertel gefunden, aber da haben wir dann versucht, mit dem
Kopf durch die Wand das Spiel zu drehen«, erklärt Kostic den Rückschlag
nach der anfänglich erfolgreichen Aufholjagd.
Aber nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der VfB wie
ausgewechselt. Zwar folgten gleich zu Beginn zwei Nackenschläge durch
Dreier von Gardner und Münsinger, durch die die Wolfener ihren Vorsprung
beim 48:26 bereits auf 22 Punkte ausbauten.
Aber die »VfB-Smith-Pointers« konnten in der 29. Minute beim
53:63 – das Smith erzielte – wieder auf zehn Punkte verkürzen. Ein
folgendes Drei-Punkt-Spiel von Fleetwood brachte die Ostdeutschen zum
Viertelende mit 68:54 in Front.
Aber nach 35 Minuten konnte Gießen tatsächlich den Anschluss
herstellen, als Sherman Lockhart per Dreier das 66:70 erzielte. Auch gut
eine Minute vor dem Ende stand es 73:77 durch Dominic Lockhart, und
nach dem 75:79 durch Smith 37 Sekunden vor Schluss hatte der VfB nach
einem Rotaru-Rebound sogar Ballbesitz.
Aber Sherman Lockhart flatterten nach einem Foul an der
Freiwurflinie die Nerven, und er verfehlte zweimal. Nach einem erneuten
Ballgewinn setzte Smith zum Dreier an, der das 78:79 bedeutet hätte,
aber das wäre vermutlich zu viel des Guten gewesen. Im Gegenzug machte
die BG den Sack zu.
BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen: Stefan Ahnsehl (4), Haut (12/2), Fleetwood (26), Ramm (2), McLemore (7), Münsinger (13/4), Gardner (10/2), Stawowski (11).
VfB Gießen Pointers: Stevens (14/2), Dominic Lockhart
(11/1), Biallas, Smith (34/1), Rotaru (12), Pflüger (2), Göttker, Henke,
Sherman Lockhart (6/1).
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