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19. Spieltag - Vorbericht |
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Freitag, 3. Februar 2012 |
Pointers hoffen auf Chance gegen das Farm-Team des Meisters
Die Zielgerade der Pro B hat für die Teams angefangen, nur noch vier Spieltage sind in der
Punktrunde zu absolvieren. Zwar stehen die VfB Giessen Pointers zu diesem Zeitpunkt bereits
als Teilnehmer der Playdown-Runde fest, jedoch gilt es für diese nun gegen den TSV Tröster
Breitengüßbach (So. 17.30 Uhr, Osthalle Gießen), den zuletzt gezeigten Aufwärtstrend zu
bestätigen und die Form vor den Entscheidungsspielen zu stabilisieren.
Breitengüßbach ist zudem das letzte Team der Punktrunde, gegen das für Gießen ein Sieg
einigermaßen realistisch erscheint, wenn man bedenkt, dass danach nur noch Gotha, Bitterfeld
und Leipzig folgen. Doch die Oberfranken klopfen ihrerseits als Tabellenneunter noch laut
an die Playoff-Tür und werden definitiv nicht bereit sein, dem Gießener Ego ein Geschenk
zu machen; immerhin beträgt der Tröster-Rückstand auf den letzten und von Lich belegten
Playoff-Platz gerade einmal einen Sieg und könnte somit jederzeit aufgeholt sein. Und
Breitengüßbach war zuletzt eines der aufstrebendsten Teams der Liga, das drei seiner vier
letzten Spiele gewann und dabei unter anderem die Topmannschaften Leipzig und Rhöndorf
besiegen konnte.
Allerdings muss man für das Gastspiel des TSV in der Osthalle die Metapher der Wundertüte
bemühen, denn der Tröster-Kader besteht zu drei Vierteln aus Spielern, die per Doppellizenz
im Kader des deutschen Meisters Brose Baskets Bamberg stehen. Und dieser spielt zeitgleich
zum Pointers-Spiel gegen Bonn. Dies betrifft gleich sechs der überwiegend mit einer
Achterrotation spielenden Oberfranken; namentlich Philipp Neumann, den wiedergenesenen
Maurice Stuckey, Daniel Schmidt, Stefan Dinkel, Jörg Dippold und Tobias Korndörfer, von
denen die drei erstgenannten Spieler in den letzten Wochen ausnahmslos jedes Mal für die
Bamberger Mannschaft in der Halle waren. Das käme den Pointers natürlich entgegen, denn
der 2,09 m große Center Neumann machte dem VfB beim 71:63 in der Hinrunde mit 16
Punkten und elf Rebounds bereits das Leben schwer, während die Qualitäten des wieder in
Form kommenden Aufbauspielers Stuckey auch kein Geheimnis sein dürften. Außer diesen
jungen Spielern hat der TSV mit dem amerikanischen Shootingguard Albert Dion Harris, der
15,5 Zähler pro Partie beisteuert, und dem ehemaligen Bundesliga-Flügelspieler Ivan Pavic
(11,4 PPG) zwei erfahrene Topleute im Kader. Gießen auf der anderen Seite wird erneut auf
Vincent Zabel verzichten müssen, ist ansonsten aber komplett. „Wir wissen nicht, mit was für
einer Mannschaft die nach Gießen kommen; ich hoffe ein bisschen, dass der ein oder andere
Spieler in Bamberg bleibt. Aber die sind auch so ein Hammerteam, das variabel und groß ist,
und das noch um die Playoff-Plätze kämpft. Für uns geht es darum, einen weiteren Schritt
nach vorne zu machen und für die entscheidenden Playdown-Spiele fit zu sein“, so VfB-
Coach Dejan Kostic.
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