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11. Spieltag - Vorbericht |
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Freitag, 25. November 2011 |
Gießen in Leipzig Außenseiter, aber nicht chancenlos
Leipzig startete hervorragend in die Saison mit 7:1-Siegen, bevor es in den letzten beiden Wochen einbrach. Zwar waren die Teams, gegen die die Mannschaft aus der Stadt mit der über 700 Jahre alten Universität verlor, niemand geringeres als Gotha und Nördlingen, aber mit derartigen Klatschen wie beim 78:105 (gegen Nördlingen) und beim 69:91 (in Gotha) hatten die Uni-Riesen sicherlich nicht gerechnet. Entsprechend dürfte das Team aus der Nietzsche-Stadt verunsichert, aber auch auf Wiedergutmachung aus sein.
»Leipzig ist gerade am Umfallen. Und wir sind in aufsteigender Form;
deshalb denke ich, dass wir gute Chancen haben, dort ein gutes Ergebnis
zu erzielen«, zeigt sich Pointers-Trainer Dejan Kostic trotz der
sechsten Niederlage in Folge in der letzten Woche selbstbewusst. Denn
mit dem neuen Aufbauspieler Derrick Stevens kam frischer Wind ins
Gießener Team, das sich prompt auf Augenhöhe mit dem Tabellenführer
Sandersdorf präsentierte. Brian Moten hingegen wird dem VfB künftig
nicht mehr angehören. »Die Hauptwaffe der unheimlich schnellen Leipziger
ist das Fastbreak«, erklärt Kostic, dass die Spielweise der Sachsen die
griechische Handschrift des Trainers Dimitris Polychroniadis trägt, was
Gießen in der Vergangenheit nicht unbedingt lag. Wichtigste Leipziger
Spieler sind die beiden amerikanischen Guards Monyea Pratt mit 15,8
Punkten, 7,1 Rebounds und 4,4 Assists pro Spiel und Lamar Morinia mit
11,8 Punkten und 4,8 Assists pro Begegnung. Zudem entwickelte sich der
ehemalige Licher Ralph Schirmer prächtig bei den Uni-Riesen und kann
sich mit 13,4 Punkten und 6,1 Rebounds empfehlen. Für Gefahr von der
Dreierlinie sorgt der treffsichere Routinier Kai-Uwe Kranz. Wenn der VfB
an die Leistung der letzten Woche anknüpfen kann, wäre eine
Überraschung aber nicht unmöglich.
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