VfB Giessen Pointers

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Sonntag, 26. Oktober 2014 10:27
RELAUNCH

Die VfB Giessen Pointers haben eine neue Webseite!


Die bisherige Seite bleibt vorerst weiter erreichbar, wird aber nicht mehr weiter gepflegt.
Sie dient nur als Archiv für die Spielberichte der vergangenen Jahre.


weiter zur neuen Webseite:
www.giessen-pointers.de
10. Spieltag - Vorbericht
Freitag, 18. November 2011

Tabellenführer gibt Visitenkarte in Gießen ab


Einen hochkarätigen Gegner erwarten die VfB Giessen Pointers am zehnten Spieltag der Pro B, denn am Sonntag (17.30 Uhr) stellt sich Tabellenführer BG Bitterfeld-Sandersdorf- Wolfen in der Osthalle vor. Dieser unterlag zwar in der Vorwoche überraschend gegen den TSV Tröster Breitengüßbach, doch davor gewann die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt sieben Spiele am Stück. Dass die BSW Sixers mit so einer Bilanz im Rücken klarer Favorit bei den zuletzt fünfmal unterlegenen Pointers sind, versteht sich von selbst.

„Das ist eigentlich eine Pro-A-Mannschaft. Was die für Spieler verpflichten konnten, ist der Hammer“, zollt Pointers-Trainer Dejan Kostic der erfolgreichsten Mannschaft der Liga Respekt. „Die stehen zurecht an der Spitze und spielen unglaublich flexibel, sind schnelle Fastbreaker und gute Shooter. Fakt ist, dass wir gegen so ein Team absoluter Außenseiter sind. Für unsere Moral ist es nicht gut, ständig einen auf den Deckel zu bekommen, aber was bleibt uns anderes übrig als zu kämpfen“, weiß Kostic, dass man mit einer Übermannschaft wie Sandersdorf nur mit einem Mittel mithalten kann: Kämpfen bis zur letzten Sekunde und keinen Ball aufgeben.

Denn statistisch gesehen sollte die Mannschaft aus der ehemaligen Industriestadt, nach der sogar das Bitterfeldsyndrom benannt ist (bezeichnet industriebedingte Bodenbelastung), keine Probleme mit einem Team wie dem VfB bekommen, denn zu den Sandersdorfer „Opfern“ gehörten bis jetzt bereits namhafte Aufstiegskandidaten wie Gotha, Leipzig und Nördlingen, die eine enorm hohe Qualität im Kader haben. Vor allem die Verteidigung der Ostdeutschen ist der Grundstein für die Erfolge, denn die niedrige Anzahl an Gegenpunkten ist hauptsächlich den sicheren Blocks und den meisten Defensivrebounds aller Teams zu verdanken. Väter des Erfolgs unter den Körben sind vor allem drei jeweils 2,06 m große Akteure: Die Amerikaner Aaron Fleetwood und Ryan McLemore sowie Nachwuchsspieler Dennis Langer. So ist der ehemalige Bundesligaspieler Fleetwood mit 9,3 Rebounds der zweitbeste Reboundsammler des Südens, der außerdem auf 15,9 Punkte pro Spiel kommt. Auf den großen Positionen hat Trainer Stephen Arigbabu zudem den 2,01 m großen Flügelspieler Frieder Diestelhorst zur Verfügung, der mit 13,3 Punkten und 4,9 Rebounds beweist, dass er sein Handwerk beherrscht. Einziger Spieler, der sogar noch mehr punktet als Fleetwood und Diestelhorst, ist Guard Sascha Ahnsehl mit 17,7 Punkten bei 3,7 Assists und 3,8 Rebounds. Den Einsatz auf den kleinen Positionen teilt sich Ahnsehl mit seinem Bruder Stefan, mit Matthias Hart und seit kurzem auch mit dem ehemaligen Licher Willis Gardner. Dieser erhielt in der letzten Saison noch eine Auszeichnung als Spieler des Monats, der ein Spiel im Alleingang entscheiden konnte und trotz seiner selbstlosen 5,6 Assists sogar auf 17,7 Punkte pro Spiel kam. Vor allem von jenseits der Dreierlinie zeigte sich der mit viel Übersicht spielende Gardner schlagkräftig.

Keine rosigen Aussichten also für Gießen, das schon die ganze Saison über ein Problem auf der Aufbauposition hat, und das seit kurzem auf der Centerposition auf Oliver Biallas verzichten muss. Als Ersatz sprang in der Vorwoche Sebastian Rotaru aus der zweiten Mannschaft ein, der eventuell auch gegen Sandersdorf wieder aushelfen wird. Keine optimistisch stimmenden Aussichten also für Gießen, das letzte Woche aber zumindest eine Halbzeit lang gegen Gotha bewies, dass es mit den ganz Großen durchaus mitzuhalten vermag.
 
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