VfB Giessen Pointers

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Samstag, 25. Mai 2013 21:41
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9. Spieltag - Vorbericht
Donnerstag, 10. November 2011

Gießen geht geschwächt in das Duell mit Aufstiegskandidat Gotha


An Erfolgen gemessen befinden sich die VfB Giessen Pointers in der Pro B derzeit auf Talfahrt, nachdem sich die Mittelhessen in der letzten Woche im Vier-Punkte-Spiel gegen den zuvor punktgleichen TSV Tröster Breitengüßbach geschlagen geben mussten. Damit wuchs auch der Rückstand auf die Playoff-Plätze auf bereits zwei Siege an. Entsprechend kommen die als Aufstiegskandidat in die Saison gestarteten Oettinger Rockets Gotha als klarer Favorit zum Gießener Heimspiel in die Osthalle (So., 17.30 Uhr).

Schwierigkeiten bereitet den Gastgebern zudem die Trainingssituation, denn aufgrund von Verletzungen und Doppelbelastungen konnten die Pointers in dieser Woche ihre Trainingseinheiten teilweise nur zu sechst beenden. Einer der Ausfälle ist Center Oliver Biallas (Wasser im Sprunggelenk), der für zwei Wochen nicht einsetzbar sein wird. Dies ist vor allem vor dem Spiel gegen Gotha ein schmerzlicher Verlust, denn die Thüringer sind die zweitbesten Reboundsammler des Liga und schnappen sich unter den Brettern durchschnittlich 38,8 Abpraller pro Partie. Hauptgaranten für diese Bilanz sind der 2,08 m große Leo Niebuhr und der 2,04 m große Amerikaner Tovoris Baker. So kommt der letztes Jahr mit Würzburg in die Bundesliga aufgestiegene Baker auf stattliche 9,3 Rebounds neben seinen 11,4 Punkten pro Spiel, beim letztes Jahr noch in der Bundesliga spielenden Niebuhr sind es 5,6 Rebounds zu seinen üppigen 15,6 Punkten. Auch der amerikanische Forward Marcus Monk schlug mit 16,4 Punkten bei einer respektablen Trefferquote von 74 Prozent und 7,6 Rebounds voll ein; er erhält auf den Flügeln Unterstützung von Albert Kuppe, der im letzten Spiel allerdings angeschlagen pausieren musste. Der zwei Meter große Kuppe kommt auf einen Schnitt von 13,7 Zählern, was verdeutlicht, dass die Scorer-Aufgaben in Gotha gleichmäßig auf gleich mehrere Schultern verteilt sind. Auf den Guard-Positionen hat die Mannschaft mit dem Fernziel Bundesliga die Dienste eines schlagkräftigen Quartetts zur Verfügung; hier übernehmen die Pointguards Konstantin Klein und Dmitrj Kreis sowie die Shootingguards David Watson und Tim Jarmusz mit Erfolg die Verantwortung. Vor allem aus der Distanz macht Gotha seinem Namen alle Ehre und schenkt seinen Gegnern von der Dreierlinie so viele Raketen ein wie kein anderes Team der Liga. Selbst mit einem jungen Trainer wie Marko Simic, der erst 24 Jahre alt ist, hat sich das Team aus der vor 1500 Jahren vom ostgotischen König Theoderich der Große gegründeten Stadt fest in der Spitze der Pro B festgesetzt und erst zweimal das Feld als Verlierer verlassen müssen.

„Uns fehlt es derzeit an Selbstvertrauen, denn wir hatten sogar trotz guter Leistungen enttäuschende Ergebnisse. Und mit Gotha kommt ein Brocken, der kompletter Favorit ist. Aber da können wir nicht verlieren“, weiß Pointers-Trainer Dejan Kostic, dass zumindest kein Druck auf dem Außenseiter lastet. Eine Niederlage gegen einen derart starken Aufstiegsaspiranten wäre schließlich kein Weltuntergang für den VfB. Doch auch ein angeschlagener Gegner wie die Pointers sollten nie unterschätzt werden; diese bewiesen in der Vergangenheit schließlich oft genug – es sei an die Playoff-Sensationen des letzten Jahres erinnert –, dass sie sich zu enormen Leistungen pushen können.
 
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