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21. Spieltag - Spielbericht
Montag, 12. März 2007

VfB 1900 Gießen nach Pause auf Betriebstemperatur


84:69 in Saarlouis – Nach Ganzfeldpresse 14:2-Lauf für die Mittelhessen – In Hälfte zwei Anspiel auf Center forciert

(alv) Schade, dass der VfB 1900 Gießen in den entscheidenden Momenten dieser Saison nicht seine Bestform abrufen konnte und die Möglichkeit auf die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur 2. Liga durch Niederlagen in den Rückrundenduellen gegen Kronberg und Dürkheim/Speyer verspielte. Das Ergebnis, mit dem der VfB 1900 vom gestrigen Auswärtsspiel in Saarlouis zurückkehrte, zeigte einmal mehr, dass für die Rotaru und Co. in dieser Spielzeit wesentlich mehr drin war. Der 84:69 (34:38)-Auswärtserfolg im Saarland bedeutete schon den 17. Erfolg im 21. Saisonspiel.

»Wir haben Höhen und Tiefen durchlaufen. Nach der langen Fahrt hatten wir am Anfang ein paar Probleme, einen Rhythmus zu finden. Mit zunehmender Spielzeit haben wir aber immer besser in die Partie hineingefunden. In der zweiten Halbzeit ist unsere spielerische Überlegenheit dann auch im Ergebnis zum Ausdruck gekommen«, resümierte VfB-Coach Dejan Kostic nach dem Spiel beim TVS, der den besseren Start erwischte und nach sieben Minuten mit 16:9 in Führung lag. Der VfB 1900 glich bis zum Viertelende aus (21:21), geriet bis zur 16. Minute aber erneut mit 25:36 ins Hintertreffen. Mit einem 7:0-Lauf verkürzten die 1900er kurz vor der Halbzeit auf 32:36. Zu Beginn der zweiten Hälfte stellte Kostic auf eine Ganzfeldpresse um. Das zeigte Wirkung. Mit einem 14:2-Lauf ging der VfB mit 48:40 in Führung (23.). Saarlouis kam zwar innerhalb von 100 Sekunden wieder auf 47:48 heran, doch die Gießener hatten nun ihre »Betriebstemperatur erreicht«, wie es Kostic nach dem Spiel ausdrückte. Neben der Tatsache, dass man den Gastgebern mit einer aggressiven Verteidigung große Probleme im Ballvortrag bereitete, gingen die Lahnstädter nun auch im Angriff cleverer und weniger überhastet zu Werke als in der ersten Hälfte, in der man viele leichte Punkte vergeben und zu selten das Anspiel auf die Centerpositionen, wo man laut Kostic Vorteile besaß, gesucht hatte. Nach einem 8:0-Lauf lag der VfB mit 56:47 vorne. Dieser Vorsprung wurde bis zum Schluss kontinuierlich ausgebaut.

VfB 1900 Gießen: Filip Piljanovic (2), Hillgärtner (13), Felix Rotaru (17), Mustafic, Perl (9), Pavlovic (20), Ivica Piljanovic (10), Sebastian Rotaru (2), Dirlic (11).

 
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