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Sonntag, 25. Januar 2009 |
Mit Wut im Bauch kommen die 1900er zum Auswärtssieg am Rhein
VfB führt von der ersten bis zur letzten Minute – Till Wosnitza setzt entscheidende Impulse
Zwar kam der VfB 1900 am Samstagabend nur zu einem knappen 83:80 (44:32)-Auswärtssieg beim TV Rastatt-Rheinau, aber die Lahnstädter führten dabei von der ersten bis zur letzten Spielminute, so dass Trainer Dejan Kostic „von einem verdienten und souveränen Erfolg“ im Anschluss sprach. Regelrecht mit Wut im Bauch nach der Niederlage in der Vorwoche gingen seinen Mannen auf das Feld und zeigten gleich im Startviertel wer der Herr im Hause ist. Die 1900er zeigten sich sehr aggressiv und mit dieser Gangart hatten die Badener gleich zu Beginn mächtige Probleme. Die Mittelhessen führten nach vier Minuten schon mit 11:5, auch wenn im Defensivrebound nicht alles nach Wunsch klappte. Dennoch konnte der Vorsprung bis zur Viertelpause bis auf 21:12 weiter ausgebaut werden und als treibende Kraft erwies sich schon in der frühen Phase Till Wosnitza. „Ich war von ihm begeistert. Er hatte durchweg den fünften Gang drin. Er bekommt von mir an dieser Stelle ein Sonderlob“, nahm Kostic seinen neuen Aufbauspieler hinterher heraus. Der quirlige Wirbelwind setzte immer wieder Impulse und drückte mächtig aufs Tempo. Nach der Partie war er schier aus dem Häuschen, denn an einen Auswärtssieg konnte er sich kaum erinnern. Kein Wunder, bei seinem Ex-Verein dem TV Lich, setzte es nur Pleiten in Serie.
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Donnerstag, 22. Januar 2009 |
Farmteam der BG Karlsruhe soll jetzt büßen müssen für Niederlage
VfB in Rastatt-Rheinau zu Gast – In Videoanalyse Fehler schonungslos aufgedeckt
Nach der blamablen Heimniederlage gegen Göppingen kann es am Samstag nur ein Ziel für die Herren des VfB 1900 Gießen in der 1. Regionalliga der Herren geben: Wiedergutmachung. Der TV Rastatt-Rheinau soll dafür büßen und damit dies auch klappt, hatte Trainer Dejan Kostic unter der Woche in einer Videoanalyse seinen Spielern schonungslos ihre Fehler aufgezeigt. „Wir können Stolz sein auf unsere bisher gezeigte Leistungen in dieser Runde. Gegen die TS haben wir als Mannschaft nicht so gearbeitet wie gewohnt, besonders am Ende. Wir befinden uns in einem Lernprozess. Aber in Baden wollen wir unbedingt die zwei Punkte“, so der VfB-Coach.
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Montag, 19. Januar 2009 |
Peinliche Blamage des VfB in eigener Halle gegen den Letzten
Gegen vier Mann den Kürzeren gezogen – Dejan Kostic mächtig angefressen und enttäuscht
Es war ein verrücktes und auch denkwürdiges Basketballspiel was sich die beiden Kontrahenten gestern Abend in der altehrwürdigen Doppelturnhalle lieferten. Die 150 Zuschauer rauften sich die Haare, zitterten mit dem VfB mit, erinnerten sich wohl teilweise an die guten, alten Zeiten und mussten schließlich mit hängenden Köpfen die Halle verlassen. Mit 100:97 (42:34, 84:84) nach Verlängerung siegte der Tabellenletzte aus Göppingen und die Enttäuschung hinterher bei den 1900ern war immens groß. „Die TS war besser als wir und deswegen das Spiel gewonnen“, fasste VfB-Übungsleiter das Geschehene hinterher in Kurzform zusammen und konnte dabei seine säuerliche Miene und seine Enttäuschung nicht verbergen. Seine Mannschaft kam beinahe die komplette Spielzeit viel zu pomadig und überheblich daher und leistete sich die Peinlichkeit gegen nur noch vier Mann zu verlieren.
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Donnerstag, 15. Januar 2009 |
Auf keinen Fall darf Hochmut gegen den Letzten beim VfB aufkommen
Gießener haben Göppingen zu Gast – Einige Ausfälle drohen – Kostic „droht“ mit Comeback
Nach dem erfolgreichen Start in das neue Spieljahr steht der VfB Gießen nun vor einer Pflichtaufgabe in eigener Halle. Zu Gast in der Doppelturnhalle der Liebigschule ist die TS Göppingen, die derzeit noch auf dem zweiten Abstiegsplatz rangiert. Nur zwei magere Siege konnten die Schwaben bisher einfahren und auch das Hinspiel vor vier Wochen war eine klare Angelegenheit für die 1900er. Mit 97:69 siegten sie in Göppingen und da könnte nun schon Hochmut bei den Universitätsstädtern aufkommen.
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Donnerstag, 15. Januar 2009 |
André Cornus zieht es von Gießen nach Estland
Regionalliga-Spieler des VfB 1900 baut dort "Baltic-League" mit auf
Axel
Mühlhausen GIESSEN/TALLINN. Manchmal treibt das Internet merkwürdige
Blüten, aus denen große Herausforderungen und eine ungeahnte Zukunft
erwachsen. Man meldet sich bei einem sozialen Netzwerk an, wird dort
von einem Freund entdeckt, angeschrieben - und es kommt die Frage auf:
"Was machst du beruflich derzeit?" Und flugs, ehe man sich´s versieht,
wird einem ein Job angeboten, der alles andere als alltäglich ist. Was
das mit Sport zu tun hat? Zunächst einmal relativ wenig, wenn es nicht
einem bekannten Basketballer aus Gießen so passiert wäre: André Cornus.
Gestern bestieg der Aufbauspieler des Regionalligisten VfB 1900 Gießen
das Flugzeug in eine neue berufliche Zukunft, die ebenfalls mit Sport
zu tun hat. Allerdings muss er das gewohnte Trikot gegen einen Anzug
tauschen, denn der ist bei seiner neuen Aufgabe Pflicht. Den
27-Jährigen zieht es ins Baltikum, genauer nach Estland, genauer in die
Hauptstadt Tallinn.
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